Die neue Leichtigkeit und ein Wettbewerb der kurzen Ansprachen

Beim Empfang am Schloss: Falk Herzg v.l.), Landrat Reinhard Sager, Ministeriun Monika Heinold und Kreispräsident Werner. Fotos: kf
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Beim Empfang am Schloss: Falk Herzg v.l.), Landrat Reinhard Sager, Ministeriun Monika Heinold und Kreispräsident Werner. Fotos: kf

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08. Juli 2018, 12:50 Uhr

„Entspannende Leichtigkeit verströmt das Selbstverständnis der Eutiner Festspiele: überall leicht zu finden, kinderleicht zu buchen, leichten Herzens zu genießen.“ Dieser Anspruch wird in einem Magazin der Festspiele postuliert, und Leichtigkeit war durchaus am Premierentag wahrzunehmen.

Das gute Wetter hat gewis dazu beigetragen, aber auch die gute Laune des Geschäftsführers Falk Herzog, den eine gute Nachricht beschwingte: „Die magische Grenze von 20 000 Karten im Vorverkauf haben wir heute überschritten“, sagte er vor der Vorstellung bei einem Empfang für Sponsoren und Politiker auf der Südterrasse des Schlosses. Die angesagte Leichtigkeit übertrug sich auch auf die Redner: Monika Heinold, Finanzministerin und stellvertretende Ministerpräsidentin, erinnerte an das Verdienst von Sponsoren bei einem breiten Kulturangebot im Land.

Landtagspräsident Klaus Schlie reihte sich in einen unausgesprochenen Wettbewerb der kurzen Grußworte ein, den Kreispräsident Harald Werner unbewusst auf der Schlossterrasse begonnen hatte, indem Schlie beim Empfang nach der Premiere in vier Sätzen feststellte, dass die Festspiele einfach spitze und noch besser geworden seien.

Ministerpräsident Daniel Günther, Schirmherr der Festspiele, kam verkehrsbedingt bei einer Fahrt von Berlin nach Eutin sieben Minuten zu spät – und hielt sich auch nicht mit langen Reden auf. Günther genoss wie schon im vergangenen Jahr den Besuch bei den Festspielen, bei dem ihn seine Frau begleitete. Auch das mag ein Zeichen der neuen Leichtigkeit sein.

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