Soldaten der MUS : Die Marineunteroffizierschule ist in Grebin angekommen

Halb Grebin war am Dienstag auf den Beinen, um die Marineunteroffizierschule in ihrem Dorf zu be-grüßen. Fotos: michael kuhr
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Halb Grebin war am Dienstag auf den Beinen, um die Marineunteroffizierschule in ihrem Dorf zu be-grüßen. Fotos: michael kuhr

Ins Mutter-Kind-Kurheim in Grebin ist bereits seit Anfang des Jahres Leben eingekehrt.

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03. Februar 2011, 10:48 Uhr

Grebin | Wie der OHA bereits ausführlich berichtete, haben dort 55 Soldaten aus der Marineunteroffizierschule (MUS) in Plön Quartier bezogen. Am Mittwoch empfingen die Soldaten die Grebiner. Vertreter nahezu aller Vereine, aber auch Einwohner waren mit Bürgermeister Hans-Werner Sohn ins stille Tal gekommen.

So hieß dann auch MUS-Kommandeur, Kapitän zur See Andreas Horstmann, die Grebiner "in unserem Mutter-Kind-Kurheim" willkommen. Die Situation der Unterkünfte an der MUS in Plön schilderte Horstmann mit "artgerechter Haltung". Dann hörten die Planer vom Mutter-Kind-Kurheim und den freien Räumen. Und ein paar Monate später seien die Soldaten aus der "Kleintierkäfighaltung" der MUS und damit unangemessenen und nicht mehr zeitgemäßen Unterkünften nach Grebin gekommen.

Bis zum Einzug ins Mutter-Kind-Kurheim habe es manche Sitzung von Kommissionen und Stäben gegeben. "Zeitweise sprach man in der MUS sogar von einer unzulässigen Spitzenbelegung", erinnerte Horstmann vor rund 60 Gästen aus Grebin und etwa 80 Soldaten. Großen Anteil am reibungslosen Ablauf des Umzuges hatte der Spieß der Stabskompanie, Hauptbootsmann Maik Bruder. Ihm sprach Horstmann dafür sogar eine förmliche Anerkennung und drei Tage Sonderurlaub aus.

Der Einzug ins Mutter-Kind-Kurheim, so Kapitän zur See Andreas Horstmann, ist für viele von Vorteil. Für die Gemeinde Grebin sei es gut, dass im Mutter-Kind-Kurheim wieder Licht leuchtet, die Konkursverwalterin habe Einnahmen und das vernachlässigte, trostlose Gebäude sei wieder hergestellt worden. Und schließlich erhielten die Soldaten vernünftige Un-

terkünfte. Gelassen blickte Horstmann auf die anstehende Verkleinerung der Marine: "Wenn wir weniger werden, dann erhalten alle Dienstgrade und Altersgruppen adä-quate Unterkünfte."

Grebins Bürgermeister Hans-Werner Sohn hieß die Soldaten im stillen Tal willkommen. Er freute sich, dass die Grebiner Gemeindeflagge bereits vor dem Mutter-Kind-Kurheim gehisst worden sei. Die Vereinsvertreter, Gemeindevertreter und Feuerwehrleute belegten mit ihrem Kommen ihre große Überzeugung, dass sich die Grebiner über die Soldaten freuen. Dabei sei das Mutter-Kind-Kurheim bisher immer das Sorgenkind der Gemeinde gewesen. Kapitän zur See Andreas Horstmann überreichte Bürgermeister Hans-Werner Sohn das Wappen der MUS. Nach dem offiziellen Teil gab es in der neuen Unterkunft der MUS Sekt und einen kleinen Imbiss. 55 Soldaten werden zunächst bis Ende 2012 im Mutter-Kind-Kurheim wohnen. Bis dahin sollen Umbau- und Modernisierungsarbeiten in der MUS abgeschlossen sein.

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