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Ostholsteiner Anzeiger

16. Dezember 2017 | 16:23 Uhr

Die LGS – von Anfahrt bis Zutritt

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Daten und Fakten zur Landesgartenschau 2016 in Eutin / Morgen Abend ist Podiumsdiskussion des OHA in der Aula der Voß-Schule

von
erstellt am 24.Okt.2014 | 14:14 Uhr

Die Arbeiten zur Landesgartenschau (LGS) 2016 in Eutin laufen auf Hochtouren. Die Planer haben sich Gedanken rund um die Gestaltung der Themenbereiche gemacht, Eutin will sich ebenfalls herausputzen und plant eine Frischzellenkur für Straßenzüge vom Bahnhof über den Markt bis zum Rosengarten. Kerstin Merx, verantwortlich für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Eutiner LGS, gibt Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um die Gartenschau:

Wie sieht der Finanzierungsplan aus?

Die LGS Eutin trägt sich selbst. Fördermittel oder Zuschüsse stehen nicht zur Verfügung. Der Durchführungshaushalt beträgt nach derzeitigem Stand sieben Millionen Euro. Die Einnahmen setzen sich zusammen aus den Eintrittsgeldern, Sponsoreneinnahmen, Vermarktungsrechten, Gastronomiekonzessionen und Lizenzen. Die Ausgaben umfassen Personalkosten, Aufwendungen für Veranstaltungen und Marketing sowie für die Pflege der Grünbereiche und der weiteren Anlagenpflege.

Welche räumlichen Einschränkungen kommen auf Anwohner und Gäste in der Bauzeit zu?

In dem Zeitraum März 2015 bis April 2016 wird es in den Bereichen Stadtbucht, Seepark und Bauhof zeitweise zu erheblichen Einschränkungen und etappenweisen Absperrungen kommen. Zum gegebenen Zeitpunkt wird die Öffentlichkeit rechtzeitig informiert. Das Gartenschaugelände wird während der LGS vom 28. April bis 3. Oktober 2016 eingezäunt sein. Inhaber einer Karte gelangen durch den Seepark zur Badeanstalt. Aus diesem Grund wird im Vorverkauf eine vergünstigte Dauerkarte sowohl für Erwachsene als auch für Schüler angeboten. Alle anderen gelangen über Fissau zur Badeanstalt.

Was wird nach der Gartenschau von der LGS erhalten bleiben und wie genutzt?

Zirka 80 Prozent der Bau- und Sanierungsmaßnahmen, die im Rahmen der Landesgartenschau erforderlich sind, werden in eine nachhaltige Nutzung überführt. Der Süduferpark, die Stadtbucht und der Seepark werden neu gestaltet, aufgewertet und gewinnen so an Aufenthaltsqualität: Aktions- und Entspannungsflächen im Seepark, ein Spielbereich am Forsthof, eine Neugestaltung der Stadtbucht und die damit verbundene, neue Nähe zum Eutiner See sowie das revitalisierte Bauhofareal bleiben nachhaltig bestehen.

Wo werden die Besucher parken? Wie viele Parkplätze stehen bereit? Wie wird der „Suchverkehr“ durch die Innenstadt vermieden? Wie steht es mit der Verkehrslenkung insgesamt?

Es wird Großparkplätze im Interkommunalen Gewerbegebiet und auf dem Areal der Bundeswehr geben. Die Verkehrslenkung erfolgt über ein leicht verständliches Beschilderungssystem hin zu den Großparkplätzen. In der Innenstadt wird es Kurzzeitparkplätze geben.


Wenn das Haus des Gastes nicht abgerissen wird: Wie kann es bei der LGS genutzt werden?

Das Haus des Gastes ist gastronomisch öffentlich nicht nutzbar und daher dessen Nutzung nicht vorgesehen.

Wenn das Haus des Gastes doch abgerissen wird: Wie wird das Gelände genutzt?

Das Gelände wird dann als hochwertiger Hauptgastronomiestandort genutzt.

Wie wird Gastronomie auf dem LGS-Gelände erfolgen? Wie kann die heimische Gastronomie von der LGS profitieren?

Die Ausschreibung der Gastronomie erfolgt Ende 2014. Die Vergabe erfolgt an einen Exklusiv-Caterer. Jeder kann sich an dem Ausschreibeverfahren beteiligen. Durch den Eingang/Ausgang am Eutiner Schloss kann der Besucher jederzeit die LGS verlassen, um in der Innenstadt die heimische Gastronomie kennenzulernen. Es wird auf dem LGS-Gelände eine Showküche geben, in der sich regionale Verbände vorstellen können.


Thema Stadtentwicklung: Wie weit wird der Bahnhof bis zur LGS umgestaltet werden können?

Der Bahnhofsvorplatz wird bis zur LGS umgestaltet. Der Bahnhof selber wird renoviert.

Was ist bis zur LGS in Sachen Obere Peterstraße sowie Am Rosengarten geplant und zu erwarten?

Die obere Peterstraße wird bis zur LGS entwickelt. Am Rosengarten wird erst nach dem 4. Oktober 2016 umgestaltet.

Was wird aus den anderen angrenzenden Straßen wie Jungfernstieg und Co., deren Zustand nicht mehr zeitgemäß ist?
Die Umgestaltung dieser Straßen ist Teil des Stadtsanierungsprogramms und wird in 2017/18 umgesetzt.

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