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Otto-Haesler-Strasse in Eutin : Die letzte Wohnung ist bezogen

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Statt einer offiziellen Feier gab es eine symbolische Schlüsselübergabe an Ehepaar Clausmeier.

Es war nicht schlecht, wie Monika und Rainer Clausmeier bislang gewohnt haben: In Süsel hatten sie eine 100 Quadratmeter große Wohnung mit zwei Balkonen und herrlichem Ausblick gemietet. Seit einigen Tagen stehen ihnen noch 70 Quadratmeter und ein Balkon zur Verfügung – und sie fühlen sich trotzdem wohl.

„Das war zukunftsorientiert“ sagt der 70-Jährige Rainer Clausmeier, dessen Frau drei Jahre jünger ist. In Süsel habe man sich sehr wohlgefühlt, aber im Alter wolle man die Vorteile der Stadtnähe und einer barrierarmen Wohnung genießen. Clausmeier: „Von Süsel aus war es nach Neustadt und Eutin gleich weit, aber wir sind meistens nach Eutin gefahren.“

Das Ehepaar gehörte zu den ersten, die sich für eine Wohnung in dem neuen Gebäude der Wohnungsbaugesellschaft Ostholstein in der Otto-Haesler-Straße interessierten. Und dann wurden sie die letzten, die in eine der 45 Wohnungen eingezogen sind. Gestern wurden ihnen symbolisch die Schlüssel für ihre Wohnung überreicht: Landrat Reinhard Sager, Aufsichtsratsvorsitzender der Wobau, Eutins Bürgermeister und Aufsichtsratsmitglied Klaus-Dieter Schulz sowie der Geschäftsführer der Wobau, Fabian Weist, baten das Ehepaar zu einem feierlichen Akt.

Landrat Sager und Bürgermeister Schulz würdigten den zentrumsnahen Neubau als wertvolle Bereicherung für die Kreisstadt und eine optimal Nutzung des Grundstücks. Sager unterstrich, dass die Wobau als kommunales Wohnungsunternehmen, das vom Kreis, der Sparkasse sowie 26 Städten und Gemeinden getragen werde, auch weiterhin Wohnraum schaffen und unterhalten werde, der bewusst auch für kleiner Einkommensgruppen gedacht sei. Das Konzept des generationenübergreifenden Wohnens werde angesichts des demografsichen Wandels immer wichtiger.

Die Wobau sei ein Glück für die Gemeinden und auch die Stadt Eutin, pflichtete Bürgermeister Scbulz bei. Er räumte ein, dass man in der Kreisstadt etwas nervös gewordner sei, als die Wobau ähnliche Projekte erst in Stockelsdorf und Bad Schwartau umgesetzt habe, aber zum Glück hätten in Eutin alle Hindernisse überwunden werden können. Etwas besseres als dieses Gebäude sei für dieses Gelände nicht vorstellbar.

Fabian Weist berichtete, dass 6,1 Millionen Euro in das Haus investiert worden seien, das bereits vom Verband der Wohnungsbauunternehmen einen Preis bekommen habe. Und die Arbeiten seien vorwiegend von heimischen Firmen ausgeführt worden, ergänzte Sager. Landrat und Bürgermeister begrüßten die Idee, zur Fertigstellung keine offizielle Feier auszurichten. Stattdessen sollen alle Mieter in Kürze zu einem großen, gemeinsamen Fest eingeladen werden.

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erstellt am 26.Aug.2014 | 11:34 Uhr

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