Die Landesstraße bei Hutzfeld wird saniert

Ministerium teilt den Kreisen die Bauarbeiten mit der höchsten Dringlichkeit mit

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27. Dezember 2017, 15:53 Uhr

Die Entscheidung, welche Landesstraßen im Jahr 2018 saniert werden, ist im zuständigen Wirtschaftsministerium gefallen. Minister Bernd Buchholz (FDP) hat den Landräten mitgeteilt, was im Sanierungsprogramm ganz oben steht. In einem Brief an Ostholsteins Landrat Reinhard Sager sind es die Sanierung der Landesstraße 161 von Hutzfeld über Wöbs in Richtung Seedorf sowie der Neubau der Schwentinebrücke in Malente. Im Brief an Plöns Landrätin Stephanie Ladwig stehen die Ortsdurchfahrt Nettelsee und ein fast neun Kilometer langes Stück der L 67 zwischen Ascheberg und Depenau.

Nachdem die Landesregierung beschlossen hatte, gut 100 Millionen Euro pro Jahr in das Landesstraßennetz zu investieren, schrieb Minister Buchholz die Kreise an und fragte, was aus deren Sicht die wichtigsten Sanierungsprojekte sind. Aus den Angaben der Kreise ist, wie Ressortsprecher Harald Haase dem OHA erläuterte, eine Liste der vordringlichen Sanierungen erstellt worden. Damit solle der Zank beendet werden, den es in der Vergangenheit ständig zu der Frage der dringlichsten Sanierungen gegeben habe.

Der Ausbau der L 161 soll über 4,4 Kilometer von Hutzfeld bis Liethkaten kurz vor Seekamp erfolgen, außerdem steht Geld für eine neue Schwentinebrücke in der Malenter Hindenburgallee bereit. Beides zusammen soll rund drei Millionen Euro kosten. Die Sanierungen im Kreis Plön sind 1,5 Kilometer lang (Ortsdurchfahrt Nettelsee) sowie 8,8 Kilometer (Ascheberg-Depenau) und sollen zusammen 5,3 Millionen Euro kosten.

Die anderen von den Kreisen als dringlich eingestuften Sanierungen gehen, wie Buchholz mitteilt, unter Berücksichtigung der Ergebnisse einer Zustandserfassung in eine Neubewertung. Sie sollen in die längerfristige Landesstraßenstrategie für die Jahre 2019 bis 2022 eingepasst werden. Dies werde voraussichtlich im zweiten Quartal 2018 erfolgen.

Mit den dringlichsten Projekten könne im Frühjahr, sobald es das Wetter zulasse, begonnen werden. Außerdem trage der Einstieg der „Deges“ in das A-20-Projekt dazu bei, dass der Landesbetrieb Straßenbau und Verkehr personell über mehr Bewegungsspielraum verfüge, um das Sanierungsprogramm zu begleiten.

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