Die Jagd nach dem Leuchtkristall – geschenkt

Die Bücherwürmer der 4a aus Süsel.
Die Bücherwürmer der 4a aus Süsel.

Die 4a aus Süsel forscht in einer Buchhandlung / Ein Bericht im Rahmen des OHA-Projekts „Zeitung in der Schule“

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08. Juli 2014, 14:49 Uhr

Wer auf Reisen geht, kann etwas erleben. So erging es uns auch, als wir uns mit unserer Klassenlehrerin Eva Heitmann auf den Weg in die Kreisstadt Eutin machten, um dort die Buchhandlung Hoffmann zu besuchen. Dies war nämlich die Voraussetzung dafür, ein Jugendbuch geschenkt zu bekommen, das die Stiftung „Lesen“ in jedem Jahr zur Verfügung stellt.

Aber „Die Jagd nach dem Leuchtkristall“, ein spannender Schmöker für Jungen und Mädchen, war nicht unser einziges Ziel, sondern Martina Hoffmann stellte uns auch den interessanten Beruf einer Buchhändlerin vor. Dabei erfuhren wir genau, wie Bücher entstehen: Unglaublich!

Etwa 30 verschiedene Berufstätige mussten anpacken, bevor wir dieses tolle Buch in den Händen halten konnten. Am Anfang stehen der Förster und seine Mitarbeiter, die die Bäume aussuchen, aus denen anschließend in der Papierfabrik das hergestellt wird, was in der Druckerei dann zu einem Buch verarbeitet wird.

Wie lange der Autor von der Idee bis zum Text brauchte und wie viele Schweißtropfen er vergoss – man weiß es nicht. Allein zwölf weitere Arbeitsgänge sind noch notwendig, nachdem der Verlag den Text akzeptiert hat. Es soll sogar Spezialisten geben, die sich mit der Rechtschreibung beschäftigen ...!

Aber was nützt alles Wissen über die Herstellung von Büchern, wenn man nicht weiß, wie man einen Überblick über die riesige Auswahl bekommen kann. Deshalb übten wir in kleinen Rollenspielen, welche Fragen man am besten stellen kann, damit Frau Hoffmann uns Bücher empfehlen konnte, die für uns interessant waren. Das ist schließlich auch wichtig, wenn man ein Buch verschenken möchte und will, dass der Beschenkte sich darüber freut.

Das war eine interessante Übung. Aber wer es gern möchte, kann natürlich auch viel Zeit in einer Buchhandlung verbringen und in den Regalen herumstöbern.

Am nächsten Tag berichtete ein Mitschüler: „Toll, ich bin durch! Eine Nacht reichte.“ Wenn das kein Erfolg ist – und darum noch einmal vielen Dank an Frau Hoffmann, die uns alle Fragen beantworten konnte.

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