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Ostholsteiner Anzeiger

19. August 2017 | 03:56 Uhr

Ostsee : Die Hotel-Offensive an der Ostsee

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

OHT-Geschäftsführerin Katja Lauritzen ist zufrieden: Neue Hotels in Scharbeutz, Niendorf, Weißenhaus bringen die Ostsee bundesweit ins Gespräch.

Jahrelang wurde an der Ostsee mehr oder weniger hoffnungsvoll über sie geredet, jetzt stehen sie da: Neue Hotels der Luxusklasse sorgen für Aufsehen und Bewegung in den Badeorten. Katja Lauritzen, Chefbotschafterin des Ostsee-Tourismus, sieht’s mit Freude: „Die Menge der neuen Hotelangebote schafft bundesweit Aufmerksamkeit für die Destination Ostsee.“

Gestern besuchte die Geschäftsführerin des Regionalverbandes Ostsee-Holstein-Tourismus (OHT) zusammen mit Axel Strehl, Präsident des Hotel- und Gaststättenverbandes Schleswig-Holstein, drei bereits eröffnete Hotel-Anlagen in Scharbeutz, Niendorf und Weißenhaus sowie ein Bauprojekt in Heiligenhafen. Strehl, Restaurantbesitzer in Ahrensburg, zeigte sich am Ende der Besichtigungstour tief beeindruckt: „Äußerst sehenswert. Bei der Qualität des Angebotes muss sich an der Ostsee keiner mehr verstecken.“

Schon zum Auftakt der Rundreise war Staunen angesagt: Von der Terrasse im fünften Stock des Hotels „Bayside“ in Scharbeutz sieht die Ostseeküste einfach traumhaft aus – genau die Perspektive, die sich Gäste wünschen. Auch Jürgen Haltermann strahlt: „Man fühlt sich hier wie auf einem Kreuzfahrtschiff, über all von Wasser umgeben. Der Standort ist einmalig an der Lübecker Bucht; mit dieser Wahl und auch mit der Gestaltung unseres Hotelangebotes haben wir alles richtig gemacht.“

27,5 Millionen Euro hat der Kaufmann, der 35 Jahre das Ferienzentrum Weißenhäuser Strand führte, mit seiner Familie in das 132-Zimmer-Haus der Vier-Sterne-Klasse investiert. Derzeit ist das Hotel ausgebucht, seit der Eröffnung im April liegt die Auslastung bei 80 Prozent, mit stabiler Tendenz auch nach Ende der Sommersaison: „Die Vorbuchungen lassen unsere Herzen höher schlagen“, sagt Haltermann.

Katja Lauritzen sieht die Nachfrage für die neuen Hotels als Motor, um zukünftige Trends und die Zielgruppen-Ansprache für die Verbandsarbeit frisch zu justieren. „Das Land fährt im Tourismus eine klare Wachstumsstrategie. Darauf müssen wir das Marketing abstellen.“ Ein Anfang ist gemacht: Wo Sushi zum Sonnenuntergang serviert wird, Cocktails die Genießer aus Hamburg anlocken, da kann vom „verstaubten Image“ der Ostsee keine Rede mehr sein.

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erstellt am 07.Aug.2014 | 13:00 Uhr

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