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Die Eutiner und ihre Feste zu Ehren des größten Sohnes

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 17.Mär.2015 | 14:18 Uhr

Das Vortragsprogramm 2015 des Heimatverbandes Eutin wird Dienstag, 24. März, von Klaus Petzold eröffnet. Der profunde Kenner der Eutiner Geschichte wird ab 19.30 Uhr im Ostholstein-Musuem „Die Eutiner Festspiele. Eine kommentierte Bilderschau zu der Vorgeschichte und den Anfangsjahren“ vortragen.

Als Kleinstadt mit ländlichem Umfeld blickt Eutin auf ein fast 300-jähriges reges Musikleben. Zu den herausragenden musikalischen Höhepunkten gehörten Erinnerungsfeste, die dem Andenken des größten Sohns der Stadt gewidmet waren: Carl Maria von Weber. Ob es sich um die Enthüllung einer Gedenktafel oder eines Denkmals oder auch des Gedenkens der Wiederkehr besonderer Geburts- oder Todesjahre handelte, immer fanden mehrtägige Veranstaltungen statt, bei denen die Musik Webers im Mittelpunkt stand.

Diese Erinnerungsfeste zwischen 1853 und 1951 waren Grundlage und Auslöser der Eutiner Festspiele, die alljährlich seit 1952 als Eutiner Sommerspiele und seit 2000 als Eutiner Festspiele in eine neue Spielzeit gehen.

Der Vortrag geht zunächst auf bislang kaum beachtete Merkwürdigkeiten zur Geburt Webers in Eutin ein, behandelt dann die Erinnerungsfeste von 1853 mit der Enthüllung der Gedenktafel am Weberhaus und von 1890 mit der Errichtung des Weberdenkmals im Weberhain sowie die Gedenkfeiern von 1926 und von 1936, ehe ausführlich auf die Weberfestspiele 1951 und die damaligen Freischütz-Aufführungen eingegangen wird. Zum Ausklang werden die Aufführungen der ersten Jahre der Eutiner Sommerspiele geschildert.

Auf der Grundlage sorgfältiger Quellenforschungen will der Referent anhand zahlreicher Originaldokumente und zum Teil bislang noch nicht veröffentlichter Fotos sowie Faksimiles darstellen, wie sich in Eutin eine eigenständige Weber-Reflexion bis hin zu den Festspielen herausbilden konnte. Klaus Petzold hat umfangreiche historische Recherchen in zahlreichen Publikationen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht, auch zur Geschichte der Eutiner Festspiele. Bei seinem Vortrag präsentiert er Forschungsergebnisse, teilweise auch in Ergänzung seiner Artikel in den Jahrbüchern des Heimatverbands Eutin und im Ostholsteiner Anzeiger.

Der Eintritt zu dem Vortrag im Ostholstein-Museum ist frei. Die Zahl der Plätze ist allerdings begrenzt.

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