Eutin : Die Brückensanierung läuft

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Die Regenbogenbrücke zwischen Hochkamp und Blauer Lehmkuhle soll im Juni wieder begehbar sein.

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29. April 2014, 04:00 Uhr

Die „brückenlose“ Zeit zwischen Hochkamp und Blauer Lehmkuhle geht dem Ende entgegen: In der Woche vor Ostern hat die Sanierung der maroden Regenbogenbrücke begonnen. Karen Dyck aus dem Tiefbauamt der Stadt ist sehr zuversichtlich, dass die rund 250 000 Euro teure Reparatur der Fußgängerbrücke im Juni abgeschlossen sein wird.

Arbeiter einer Hamburger Firma, sie sich auf die Reparatur von Betonschäden spezialisiert hat, haben begonnen, Stellen freizulegen, an denen rostende Stahlarmierung den Beton gesprengt hat. Die Armierung werde verstärkt, Rost abgetragen und die Stellen erhielten eine neue Beschichtung, sagte Karen Dyck.

Vorerst erfolgen die Arbeiten in Brückenabschnitten, die nicht über den Gleisen liegen. Denn dort warten besondere Sicherheitsanforderungen: Am 19. Mai sollen nach einer Freigabe der Bahn die Arbeiten über dem Gleiskörper beginnen. Dyck: „Zu den Auflagen gehört, dass nur in zugfreien Zeiten gearbeitet werden darf.“ Die längste zugfreie Zeit sei nachts zwischen 1 und 4 Uhr, und dieser Abschnitt werde auch intensiv genutzt. Anlieger bräuchten sich nicht zu wundern, wenn sie vom 19. Mai an nachts Arbeitsgeräusche oder den Schein von Schweißarbeiten wahrnehmen. „Wir hoffen, dass wir in zwei Wochen durch sind.“ Wenn es keine bösen Überraschungen mehr gebe, könne die Brücke im Juni wieder freigegeben werden.

Die vor allem von Schülern genutzte Verbindung war im September vergangenen Jahres gesperrt worden: Eigentlich sollten Reparaturarbeiten ausgeführt werden. Dabei war ein unerwartet großes Schadensmaß sichtbar geworden.

Nicht zuletzt im Sinne der Schulwegsicherung entschied sich die Stadtvertretung Anfang Februar, in den sauren Apfel zu beißen und das Geld für eine Sanierung bereitzustellen. Ein Neubau hätte vermutlich das Doppelte gekostet und deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen.

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