zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

11. Dezember 2017 | 01:53 Uhr

DFB zeichnet BSG für Inklusion aus

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Sepp-Herberger-Urkunde für ein Fußballteam mit behinderten Kickern

shz.de von
erstellt am 17.Nov.2014 | 11:53 Uhr

Im Fokus der Veranstaltung im Kieler Haus des Sports am Dienstagabend stand vor 200 geladenen Gästen der Fair-Play-Preis, der an 32 Fußballmannschaften des Landes verliehen wurde (darunter die B-Junioren der SG Eutin/Malente in der Verbandsliga Süd). Den festlichen Rahmen nutzte der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) für die Auszeichnung eines Vereines, der bei der Inklusion von Behinderten besonders engagiert ist: Die III. Mannschaft der Ballspielgemeinschaft (BSG) Eutin erhielt die Sepp-Herberger-Urkunde des Deutschen Fußball-Bundes. Verbunden ist damit nicht nur ein Stück Papier, sondern auch finanzielle Unterstützung durch die DFB-Stiftung Sepp Herberger.

Die BSG Eutin hat eine eigene Sparte für Menschen mit Handicap aufgebaut. Daneben gab es im Jugendfußball einen Austausch mit dem Landesförderzentrum Sprache in Wentorf bei Hamburg, Freundschaftsspiele der Jugendteams gegen die Landesauswahl der Menschen mit Handicap und weitere Aktionen dieser Art.

Etwas besonderes ist ein Herrenfußballteam, das von Frank Lunau aufgebaut wurde. In ihm kicken Spieler mit und ohne Handicap gemeinsam mit viel Spaß unter dem Motto „Dribbeln ohne Grenzen“. BSG-Pressewart Klaus Bierend: „Dabei gehört jeder einzelne zum Team und alle haben hier ihren festen Platz – ein tolles inklusives Angebot.“ Torsten Bruhn hatte die Bewerbung für die BSG um die Sepp-Herberger-Urkunde formuliert.

BSG-Vorsitzender Helmut Groskreutz und sein Stellvertreter Frank Lunau, zugleich Leiter der Sparte für Menschen mit Handicap, sowie einige Sportler aus dem Fußballteam nahmen den Preis in Empfang, der von dem
Beauftragten Vorstand des SHFV für gesellschaftliche Entwicklung, Eddy Münch, überreicht wurde.

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen