Deutscher Elitesoldat stirbt in Afghanistan

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06. Mai 2013, 03:59 Uhr

Kabul/Berlin | Erstmals seit fast zwei Jahren ist wieder ein deutscher Soldat in Afghanistan getötet worden. Die Bundeswehr teilte gestern mit, ein weiterer deutscher Soldat sei beim Beschuss durch Aufständische am Sonnabend im Norden des Landes verwundet worden. Beide gehörten der Elitetruppe Kommando Spezialkräfte (KSK) an. "Es ist der erste KSK-Soldat, der in Afghanistan gefallen ist", sagte Verteidigungsminister Thomas de Maizière gestern in Berlin. Er zeigte sich erschüttert. Auch Kanzlerin Angela Merkel nahm die Nachricht "mit Trauer und Betroffenheit" auf. Außer dem Deutschen wurden am Sonnabend sieben US-Soldaten in Afghanistan getötet. Für die Internationale Schutztruppe Isaf war es der verlustreichste Tag seit Jahresbeginn.

Zu einem weiteren Zwischenfall kam es in der Nacht zu gestern, als Aufständische zwei Bundeswehr-Hubschrauber beschossen. Dabei sei jedoch niemand verletzt worden, hieß es. Der Afghanistan-Einsatz kostete bislang 53 Bundeswehr-Soldaten das Leben. 35 davon starben bei Angriffen und Anschlägen.

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