Deutsch-dänischer Schüleraustausch gestartet

Viele Schulen, viele Mitarbeiter: (v. re.) Gert Möller (Leiter der Produktionsschule Korsor), Michael Lau (Leiter Produktionsschule Haderslev), Tupaarnaq Lennert (Leiterin Produktionsschule Kalundborgegnens), Christin Schwarz (Finanzen Flensburg), Nadine Dittmann (Werkstattleiterin Ostholstein/Plön), Annetha Nielsen (Koordinatorin Haderslev), Preben Jensen (Gesamtprojektkoordination, Korsor), Hannah Madsen (Werkstattleiterin Haderslev), Michael Krämer (Koordinator Flensburg), Lutz Mathesdorf (Leiter Ostholstein/Plön) und Jens Stenbäk (Chairman des Interreg-Programms).
Viele Schulen, viele Mitarbeiter: (v. re.) Gert Möller (Leiter der Produktionsschule Korsor), Michael Lau (Leiter Produktionsschule Haderslev), Tupaarnaq Lennert (Leiterin Produktionsschule Kalundborgegnens), Christin Schwarz (Finanzen Flensburg), Nadine Dittmann (Werkstattleiterin Ostholstein/Plön), Annetha Nielsen (Koordinatorin Haderslev), Preben Jensen (Gesamtprojektkoordination, Korsor), Hannah Madsen (Werkstattleiterin Haderslev), Michael Krämer (Koordinator Flensburg), Lutz Mathesdorf (Leiter Ostholstein/Plön) und Jens Stenbäk (Chairman des Interreg-Programms).

shz.de von
30. August 2016, 16:54 Uhr

„Interreg“ heißt das Förderungsprojekt der Europäischen Union, welches eine europaweite Zusammenarbeit zwischen Produktionsschulen ermöglichen soll. Auch die Produktionsschule Ostholstein/Plön, in welcher die Jugendlichen an die Arbeit in Betrieben herangeführt werden, ist Teil dies Projekts. Am 27. August fand im dänischen Korsor die Auftaktveranstaltung für die Kooperation von fünf Produktionsschulen aus Dänemark und Deutschland statt.

„Es ist eine tolle Chance unseren Jugendlichen Einblicke in Werkstattbereiche zu geben, die wir vor Ort überhaupt nicht zur Verfügung stellen können,“ erläuterte Lutz Mathesdorf, der Leiter der Produktionsschule Malente. Jede Schule biete den Schülern dreiwöchige Lernlabore an, in denen Sie einen Arbeitsbereich kennenlernen könnten, den sie von zu Hause nicht kennen. Gleichzeitig werden sie in die Lebens-und Arbeitswelt der jeweiligen Standorte integriert.

„Ziel ist es ein internationales Netzwerk aufzubauen, in dem es viele verschiedene Angebote für die Produktionsschüler aus ganz Europa gibt”, so Gert Möller, Leiter der Schule in Korsor.

Ein Anfang ist gemacht, auch in Malente. Das Angebot der Einrichtung ist bereits erweitert worden: Seit 1. September sei Nadine Dittmann die neue Werkstattleiterin für den Bereich Hauswirtschaft. „Gerade in unserer Region sind Auszubildende in Bereich Hauswirtschaft und Pflege sehr gesucht. Da ist es besonders schön, jetzt die entsprechenden Jugendlichen an dieses Berufsfeld heranführen zu können,” sagte Mathesdorf. Das dreiwöchige Lernlabor, das Malente seinen Gästen anbietet, werde sich deshalb auch mit den erhöhten Hygieneanforderungen von Kliniken und Altenpflegeeinrichtungen beschäftigen.

Das Projekt hat eine Laufzeit von 3 Jahren und soll währenddessen weitere Produktionsschulen in ihr Programm mit aufnehmen.




zur Startseite

Kommentare

Leserkommentare anzeigen