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Ostholsteiner Anzeiger

22. August 2017 | 23:05 Uhr

Malente : Der Wiesenweg ist wieder frei

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Campingplatz-Betreiber schlägt neue Variante vor, wie das Wasserproblem in dem unbefestigten Weg gelöst werden könnte.

Der untere Wiesenweg in Malente ist wieder befahrbar. Bereits vor dem Wochenende hatte sich eine Entspannung der Hochwasserlage in der unbefestigten Seitenstraße abgezeichnet. Mitarbeiter des Bauhofs waren gestern Vormittag damit beschäftigt, den durchweichten Weg wieder herzurichten.

Ein weiteres Abpumpen, wie in den Wochen davor, war zu diesem Zeitpunkt schon nicht mehr nötig. „Wir haben die Pumpe abgestellt“, berichtete Anlieger Helmut Hermanns. Seit dem 11. Februar war das Wasser so hoch gestiegen, dass die Anlieger ihre Grundstücke nicht mehr mit dem Auto erreichen konnten und weder Post- und Zeitungszusteller noch Müllabfuhr durchkamen. Bei einem Ortstermin hatten Mitarbeiter des Bauamts mit den Anliegern über Möglichkeiten diskutiert, der seit Jahren immer wiederkehrenden Hochwasserlage im Wiesenweg Herr zu werden. Als naheliegende Lösung wurde allgemein angesehen, eine offensichtlich defekte Rohrleitung zum Schöpfwerk zu erneuern.

Doch nun hat der Eigentümer des Campingplatzes am Wiesenweg, Ulrich Böttcher, noch eine neue Idee ins Spiel gebracht. Er kann sich vorstellen, der Gemeinde einen schmalen, etwa zwei Meter breiten Streifen seines Grundstücks für einen symbolischen Kaufpreis zu übereignen. Dann könnte die Gemeinde auf dem tiefsten Punkt des insgesamt betroffenen Geländes eine Pumpe installieren und das sich sammelnde Oberflächenwasser von dort in die Schwentine befördern, erklärte Böttcher. „Das wäre die billigste Lösung und besser, als eine endlose Rohrleitung zu legen.“ Bereits zuvor habe er der Gemeinde angeboten, eine Pumpe auf seinem Grundstück zu betreiben, diese wolle aber nicht auf Privatgelände operieren. Durch eine Grundstücksübertragung ließe sich dieses Problem aus Böttchers Sicht lösen.

Bürgermeister Michael Koch mochte den Vorschlag gestern spontan noch nicht bewerten, begrüßte ihn aber grundsätzlich: „Es ist schön, dass jetzt Bewegung in die Sache kommt.“ Der Vorschlag sei sicherlich eine weitere Variante. Wichtig sei, eine dauerhafte Lösung des Problems zu finden. Dass auf Seiten der Anlieger offensiv mitgearbeitet werde, sei dafür eine gute Basis.

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erstellt am 29.Feb.2016 | 15:40 Uhr

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