Der „tote Winkel“ – größer als angenommen

Lasse Schröder kann seine Klassenkameraden im toten Winkel nicht sehen. Die drei vor dem Laster sind für ihn gerade so sichtbar.
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Lasse Schröder kann seine Klassenkameraden im toten Winkel nicht sehen. Die drei vor dem Laster sind für ihn gerade so sichtbar.

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11. Juni 2015, 11:57 Uhr

Etwa 50 Viertklässler der Gustav-Peters-Schule passen in den „toten Winkel“ eines Lkw. „Das finde ich krass, wie wenig man hier eigentlich zur Seite und nach vorne sieht“, sagt Lasse Schröder (10), nachdem er auf dem Fahrersitz Platz genommen hat. Zu der Aktion „Toter Winkel“ hatte der Round Table 122 (Eutin/Malente) die vierten Klassen der Schule eingeladen. Organisator Axel Petzold: „Es ist wichtig, den Kindern die Gefahren im Zusammenhang mit einem Lkw zu veranschaulichen, denn es passieren immer noch zu viele Unfälle.“ Eine Häufung tragischer Unfälle sei es auch gewesen, die den Round Table in ganz Deutschland 2009 erstmals zur Aktion bewegt habe. Seitdem sind die Ehrenamtlichen um Petzold sowie das Technische Hilfswerk jährlich an allen Schulen, die mitmachen wollen.

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