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Sierksdorf : Der Seehof schließt und baut Appartements

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Ab nächstem Frühjahr soll die idyllische Anlage an der Steilküste nur noch Ferienwohnungen beherbergen. Letzter Öffnungstag vor dem Umbau: 26. Oktober.

„Wir würden gern bei Ihnen feiern. Im Mai. Etwas Besonderes“, fragt eine junge Frau ganz aufgeregt in den Telefonhörer. „Das können Sie gern, aber ich kann Sie nicht mehr bewirten“, sagt Joachim Kallmorgen am anderen Ende der Leitung. Er sei zu alt, habe keinen Nachfolger gefunden und keine Lust mehr Bratkartoffeln umzudrehen. Keinen Nachfolger für die idyllisch an der Steilküste gelegene Anlage? Unvorstellbar.

Kathrin Dewner, Tochter von Kallmorgen und Geschäftsführerin, bestätigt auf offizielle Anfrage: „Ja, wir schließen am 26. Oktober saisonbedingt unseren Gastronomiebetrieb und werden ein schönes Feriendomizil.“

Das ist der Seehof auch jetzt schon: Generationen von Einheimischen und auch namhaften Touristen wie Kurt Furtwängler und Axel Springer genossen hier – beim weiten Blick von der Steilküste auf die Ostsee – den Sommer. Dies soll auch künftig möglich sein, sagt Dewner. Geplant ist der Umbau der bisher 19 Hotelzimmer in zehn Ferienappartements und ein Ferienhaus für Platz von bis zu sechs Personen. Frühstücken können die Feriengäste auch – nur der Strandbesucher wird dann nicht mehr bewirtet.

Der letzte Öffnungstag im alten „Seehof“ ist der 26. Oktober, danach geht es in die Winterpause. Die Planungen für den Umbau sind derzeit fast abgeschlossen, wie Kathrin Dewner berichtet. „Wir wollen im Frühjahr fertig sein – sofern der Winter nicht allzu hart wird.“ Denn neben den Veränderungen im Innern – Hotelzimmer werden für größere Appartements zusammengelegt – sollen auch Arbeiten am Dach gemacht werden und Balkone entstehen.

Interessierte sollen auf im Internet (www.seehof-sierksdorf.de) ab spätestens Jahresende informiert werden. „Dort zeigen wir dann auch geplante Innenansichten des Architekten“, sagt Dewner. Die derzeit rund 20 Mitarbeitern gehören auch nach dem Umbau zum Team.

 


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erstellt am 03.Okt.2014 | 17:00 Uhr

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