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Ostholsteiner Anzeiger

21. September 2017 | 17:59 Uhr

Der Nutzwert der Landesgartenschau

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

LGS-Geschäftsführung hebt die positiven Impulse für die Stadtentwicklung hervor

von
erstellt am 11.Apr.2014 | 13:32 Uhr

Die Landesgartenschau schränkt für fünf Monate zwar den Alltag der Eutiner ein, wird ihnen aber 160 Tage etwas Besonderes bieten und der Stadt nachhaltige Entwicklungskräfte bescheren. Diesen Nutzen betonte gestern Bernd Rubelt, Geschäftsführer der Landesgartenschau GmbH (LGS). Wörtlich: „Eutin braucht Impulse, das ist unbestreitbar.“

Rubelt reagierte damit in einer Pressekonferenz auf die Kritik und Bedenken, die jüngst in der Bürgerschaft zu den bisherigen Planungen laut geworden sind. Vor allem die Aussicht, dass 2016 von Mai bis Oktober die Ausstellungsflächen – von der Bebensundbrücke entlang der Stadtbucht bis zur Militärischen Badeanstalt – tagsüber nur mit einer Eintrittskarte zugänglich sein werden, sorgt für Unruhe. Darüber hinaus wird nachts der Zutritt zu dem Gelände völlig gesperrt sein, „eine notwendige Sicherheitsmaßnahme für die Anlagen der Landesgartenschau“, so Rubelt.

Er hob zugleich hervor, dass mit Anliegern, Schulen und Sportvereinen über verträgliche Lösungen gesprochen werde. Für die Einheimischen soll es, wie berichtet, eine verbilligte Eintrittskarte geben. Ihr Preis werde „deutlich“ unter dem einer mit 90 Euro veranschlagten Dauerkarte liegen, die Höhe müsse aber noch genau kalkuliert werden. Offen ließ Rubelt auch, ob dieses Angebot auch für Bürger aus der Region erhältlich sein wird.

Im Duett mit Andreas Lietzke, seinem Kollegen in der LGS-Geschäftsführung, machte Rubelt aber auch klar, dass sich die Landesgartenschau laut politischem Auftrag komplett über Eintrittsgelder zu finanzieren hat. Sprich: Diese Rechnung geht nur auf, wenn die bisherigen Kalkulationen zum Kartenverkauf nicht ins Rutschen kommen. Andreas Lietzke in Richtung Stadtvertretung: „Wenn bei den geplanten Einnahmen maßgeblich etwas geändert werden soll, muss die Politik bereit sein, für die GmbH einen wirtschaftlichen Ausgleich zu schaffen. Unser Wille ist es, mit dem gesteckten Finanzrahmen zurecht zu kommen.“ Die Stadt finanziert die Gartenschau mit bis 7 Millionen Euro vor, will das Geld aber 2017 zurück. Seiten 3 & 6

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