Der Mäusemörder kommt nach Schönwalde

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Museumsdirektor Karl von Puttkamer präsentiert Mausefallen

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03. Januar 2018, 11:37 Uhr

„Der Mäuse-Mörder“ kommt Mittwoch, 24. Januar, nach Schönwalde. In seiner jährlichen Vortragsreihe präsentiert der Förderverein Dorfmuseum den Autor des gleichnamigen Buches. In einem launigen Vortrag wird Karl von Puttkamer (Foto rechts) um 19.30 Uhr in der „Klönstuv“ (altes Feuerwehrhaus) vielerlei fantasievolle Arten der Jahd auf Mäuse präsentieren.

In seinem Privatmuseum in Gnutz im Naturpark Aukrug bei Nortorf hat Puttkamer weit über 100 Mausfallen zusammengetragen, die den Ideenreichtum bei der Mäusejagd veranschaulichen. Seit jeher sind die kleinen Nager im Kornspeicher existenzbedrohend für den Bauern. Ihr Kot verunreinigt Getreide und macht es unbrauchbar, und allein auf faule oder satte Katzen zur Gefahrenabwehr wollte niemand setzen.

So entstanden Mausefallen mit allen erdenklichen mechanischen Vorrichtungen, die den flinken Feind gnadenlos ermorden sollten. Aber auch Lebendfallen, von mitleidvollen Menschen entwickelt, finden sich in der Sammlung. Die Varianten, über die der Realschullehrer berichtet, sind unzählig: Guillotine, Röhrenfalle mit Pressluft oder Sprengstoff-Falle, es gibt eigentlich nichts, was es über die Jahrhunderte nicht gab.

In der Vortragsreihe folgen am 21. Februar ein Filmabend in der „Klönstuv“ mit historischen Schönwalder Ansichten und am 21. März ein Abend mit Liedern und Döntches op platt im alten Klassenzimmer des Dorfmuseums.

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