Der Landespokal geht nach Lütjenburg

Frederik Wilms nahm als Jugendgruppenführer für sein Team den Pokal des Innenministers entgegen.
Frederik Wilms nahm als Jugendgruppenführer für sein Team den Pokal des Innenministers entgegen.

Jugendfeuerwehren aus Schleswig-Holstein verglichen sich im Wettkampf

shz.de von
25. Juni 2018, 16:15 Uhr

„Im Grunde genommen seit ihr alle Sieger, weil ihr es schon in den Einzelausscheidungen bis hierher geschafft habt, das hat euch zusammen geschweißt,“ sagte der Amtswehrführer aus Preetz-Land, Bernd Schwiderski, der den Landespokal am Sonnabend im Namen des Innenministers an die diesjährige Gewinnertruppe übergab: die Jugendfeuerwehr Lütjenburg.

Angetreten waren neun Mannschaften von Jugendfeuerwehren aus dem Land, die sich in Vorrunden qualifiziert hatten, um ihren Landesmeister zu ermitteln. Jeweils neun Jugendliche pro Gruppe mussten sich den Aufgaben stellen. Bei einer Hindernisübung musste auch ein simulierter Wassergraben überwunden, eine sechs Meter lange Kriechstrecke in einem Tunnel passiert, eine Hürde überklettert und auf einen Laufbrett balanciert werden. Als feuerwehrtechnische Einlage bauten die Jugendlichen eine Wasserversorgung auf und spritzten damit auf ein vorgegebenes Ziel.

Der sportliche Teil bestand aus einem 400 Meter-Lauf, der in neun ereignisreiche Abschnitte eingeteilt ist. Die Kombination beider Teile ist ein Spiegelbild der Anforderungen an jedes Feuerwehrmitglied: Fitness, Koordinationfähigkeit, schnelle Auffassungsgabe und Teamgeist.

Neben der Fahrkarte zum Bundesentscheid in Husum für die beiden Erstplatzierten gab es für die siegreichen Lütjenburger den Wanderpokal des Innenministers, den Jugendgruppenführer Frederik Wilms für sein Team entgegen nahm. Mit Eifer waren alle Jugendlichen bei der Sache, feuerten sich gegenseitig an und gaben letztlich ihr Bestes auf dem Sportgelände der ehemaligen Kaserne.

In der Reihe der erreichten Punktzahl belegten die Mannschaften die Plätze 9 bis 4: Büchen, Panker, Manhagen, Wentorf bei Hamburg, Busdorf und Tetenhusen. Lebrade auf Platz 3 erhielt 934 Punkte, Steinbergkirche, bereits mehrfacher Landessieger, 952 Punkte und die diesjährigen Sieger Lütjenburg mit 969 Punkten.

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