„Der Kreis profitiert“

Freuen sich über die Ernennung der Sana-Klinik Oldenburg zum akademischen Lehrkrankenhaus der Universität zu Lübeck: Professor Dr. Frank Bode (links), Chefarzt der Kardiologie und PJ-Beauftragter der Sana-Klinik Oldenburg, und Hans-Jürgen Andresen, kaufmännischer Direktor der Sana-Klinik Oldenburg.
Freuen sich über die Ernennung der Sana-Klinik Oldenburg zum akademischen Lehrkrankenhaus der Universität zu Lübeck: Professor Dr. Frank Bode (links), Chefarzt der Kardiologie und PJ-Beauftragter der Sana-Klinik Oldenburg, und Hans-Jürgen Andresen, kaufmännischer Direktor der Sana-Klinik Oldenburg.

Akademisches Lehrkrankenhaus: Sana-Klinik Oldenburg und Universität Lübeck kooperieren

shz.de von
07. November 2018, 15:44 Uhr

Seit Ende Oktober ist die Sana-Klinik Oldenburg Akademisches Lehrkrankenhaus der Universität zu Lübeck. „Die Ernennung ist ein weiterer wichtiger Schritt für die zukünftige Gesundheitsversorgung in Ostholstein, wir freuen uns über das Vertrauen und sind für die studentische Ausbildung gut aufgestellt“, sagte Professor Dr. Frank Bode, Chefarzt der Kardiologie der Sana-Klinik Oldenburg.

Mit der Ernennung zum Akademischen Lehrkrankenhaus ist die Sana-Klinik neben Eutin und Middelburg nun das dritte Haus im Ostholsteiner Klinikverbund. Vor allem in Zeiten des Fachkräftemangels ist es wichtig, junge Ärzte für die Arbeit in Ostholstein zu gewinnen. „Der gesamte Kreis profitiert davon, wenn junge Mediziner nach Ostholstein kommen und vielleicht hier heimisch werden, egal ob in unseren Kliniken oder in einer niedergelassenen Praxis.“, sagte Hans-Jürgen Andresen, Kaufmännischer Direktor der Sana-Klinik Oldenburg.

Ab kommendem Wintersemester können Medizinstudenten der Uni Lübeck ihr Praktisches Jahr in der Klinik in Oldenburg beginnen. Zudem steht das Krankenhaus für Studenten jeder Universität die eine Famulatur machen möchte offen.

Bode nutzte zusammen mit Andresen den PJ-Infoabend der Universität Lübeck am 6. November dazu, die Ernennung der Klinik Oldenburg vorzustellen. Das Praktische Jahr, kurz PJ, ist das letzte Jahr des Medizinstudiums, in dem die Ausbildung direkt am Patientenbett und auf den Stationen im Vordergrund steht. „Wir können den Studierenden in unserer Klinik eine vielfältige internistische Ausbildung bieten, da wir medizinisch breit aufgestellt sind“, sagte der PJ-Beauftragte Bode.

Insgesamt stehen zeitgleich drei PJ-Plätze zur Verfügung. Ziel ist es, die während des Studiums erworbenen Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten unter Anleitung, Aufsicht und Verantwortung der Ärzte in den Alltag zu übertragen. Die Innere Medizin ist neben der Chirurgie ein Pflichtfach während des Praktischen Jahres. Ein spezieller PJ-Unterricht rundet die Ausbildung in der Klinik ab.

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