zur Navigation springen

Der erste Wanderweg durch das alte Kasernengelände

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der erste symbolische Spatenstich – in diesem Fall mit einem Radlader – wurde gestern für die weitere Erschließung der ehemaligen Schill-Kaserne in Lütjenburg gesetzt. Entlang des ehemaligen Sportplatzes soll ein knapp 400 Meter langer Wanderweg zur „Hochmode“ angelegt werden.

Entlang des Weges wird die Stadt einen vier Meter breiten Knick anlegen. „Der Weg“, so Bürgermeister Dirk Sohn, „ist Teil des Konzeptes zur Erschließung der gemeindeeigenen Flächen zu einer Art Freizeitpark für die Bürger und Urlauber.“ Der Weg sei die Fortführung des Wanderweges ,Im Lerchenfeld’ und werde letztlich in die Abzweigung zur Turmhügelburg und dem Eiszeitmuseum führen.

Aus Kostengründen wird die Stadt den Weg in Eigenregie durch den Bauhof erschließen. Die Kosten: rund 30  000 Euro. Erst wenn der Flächennutzungsplan Anfang 2017 durch alle Gremien ist, kann allerdings die weitere Erschließung des Stadtgrunds beginnen. Gedacht ist an einen Fitnessbereich, eine Freilichtbühne und auf dem höchsten Punkt ein Aussichtsturm mit Wetterschutzhütte.

„Der Sportplatz kann künftig von allen als Bolzplatz genutzt werden“, sagte Bürgermeister Dirk Sohn. Die weitere Erschließung der Kaserne ist allerdings auch eine Frage des Geldes. Dirk Sohn selbst spricht von einem sich wohl über fünf Jahre hinziehenden Prozess. Er werde der Stadtvertretung vorschlagen, jedes Jahr etwas Geld für weitere Vorhaben wie Tore, Basketballtürme oder Fitness-Geräte zu bewilligen. In jedem Fall will Lütjenburg bestehendes Grün erhalten. „Wir denken aber auch zum Beispiel an eine zu pflanzende Allee mit landestypischen Bäumen,“ sagte Sohn nach dem ersten Spatenstich weiter.

zur Startseite

von
erstellt am 29.Jun.2016 | 11:22 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen