Gemälde von Wrage : Der Dieksee hängt jetzt im Ostholstein-Museum

'Am Dieksee bei Malente' von Wilhelmine Wrage ist dank des Ma lenter Heimat- und Verschönerungsvereins nun auf Dauer im Ostholstein-Museum  zu sehen.
"Am Dieksee bei Malente" von Wilhelmine Wrage ist dank des Ma lenter Heimat- und Verschönerungsvereins nun auf Dauer im Ostholstein-Museum zu sehen.

Eine Dauerleihgabe ergänzt die Gemäldesammlung des 19. und 20. Jahrhunderts im Eutiner Ostholstein-Museum.

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02. Februar 2011, 10:23 Uhr

eutin | Der Heimat- und Verschönerungsverein Malente-Gremsmühlen hat das Bild "Am Dieksee bei Malente" (unsigniert, Öl auf Leinwand, 65 mal 81 Zentimeter) von Wilhelmine Wrage für die Dauerausstellung im ersten Obergeschoss des Museums bereitgestellt. Zuvor hatte der Verein eine umfassende Restaurierung des Gemäldes finanziert.

Wilhelmine Wrage, geborene Stahl (1859-1945), war als junge Frau in Hamburg Schülerin von Carl Oesterley und kopierte in der dortigen Kunsthalle zu Studienzwecken große Bilder von De fregger und Achenbach. Anfang der 1880er Jahre besuchte sie eine 1881 von Hinrich Wrage in Gremsmühlen gegründete Malschule. Hinrich Wrage war zu jenem Zeitpunkt ein bedeutender Vertretern der schleswig-holsteinischen Malerei.

Wilhelmine Stahl malte vor allem Blumenbilder und Landschaften, war aber auch musisch begabt. Mit der Heirat Hinrich Wrages gab sie das Malen auf und begann erst im Alter von 70 Jahren wieder, mit Pinsel und Palette zu arbeiten. Auch der gemeinsame Sohn Klaus Wrage schlug die künstlerische Laufbahn als Landschaftsmaler und Grafiker ein.

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