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Der CDU-Kreisvorstand hat neue Akzente gesetzt

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Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

In zwei Jahren kontinuierlicher Arbeit hat der CDU-Kreisvorstand viele neue Akzente gesetzt. Der CDU-Kreisvorsitzende Werner Kalinka nannte beispielhaft die Öffentlichkeitsarbeit: „Es gibt ein Heft über die Arbeit unserer Partei, Flyer in kleinen Auflagen, Mail-Verteiler mehrmals in der Woche, eine Homepage und ein Auftritt bei Facebook.“ Die CDU mache auf mehreren Kanälen von sich reden.

Kalinka nannte aber auch vielfältige Veranstaltungsangebote zu Themen wie Sicherheit, Schule und Sport, der Energiewende oder die mittlerweile schon bewährten Gespräche nach dem Kreistag. Es gebe neue Rahmen für Veranstaltungen wie beim Gespräch zum neuen Jahr mit über 200 Gästen in Plön oder Veranstaltungen zu besonderen Themen – auch im vorpolitischen Raum. „Unsere Kreisgeschäftsstelle mit Kreisgeschäftsführer André Jagusch ist ein serviceorientierter Anlaufpunkt“, sagte Kalinka stolz. Die Arbeit der CDU im Kreis Plön sei auf mehrere Schultern verteilt.

Doch leide auch die CDU im Kreis Plön unter sinkenden Mitgliederzahlen. Aktuell gehörten der CDU 1295 Frauen und Männer an. Schwacher Trost sei, dass die CDU im Kreis Plön auf Landesebene immer noch auf dem zweiten Platz stehe. „Wir müssen uns Gedanken um die Mitgliederentwicklung machen“, forderte Werner Kalinka einen Wettbewerb der politischen Ideen.
Politisch streifte er die Bildungspolitik mit der Schaffung von Internetanschlüssen für kreiseigene Schulen aber auch die Kreisfinanzen mit einem 2016 ausgeglichenen Haushalt. Werner Kalinka gab das Ziel aus, die Kreisschulden abzubauen und dabei die Senkung der Kreisumlage für die Kommunen nicht aus den Augen zu verlieren. Die CDU sei gegen Fraking und habe Themen im Öffentlichen Personennahverkehr gesetzt. Dennoch sei die CDU weiterhin gegen die Stadtregionalbahn. Kalinka: „Das Land muss den Kreis Plön von den Kosten freihalten.“ Bei der Windkraft gebe es gute Gründe, auf die Menschen Rücksicht zu nehmen.

„Landwirtschaft, Tourismus und der Mittelstand sind die Säulen unserer Wirtschaft“, sagte Werner Kalinka. Und weiter: „Wirtschaft und Soziales sind die Eckpfeiler der CDU-Politik.“ Er dankte seinem Kreisvorstand für die engagierte, ehrenamtliche Arbeit für die CDU im Kreis Plön. Die Ergebnisse der jüngsten Landtageswahlen bezeichnete Kalinka als „schweren Warnschuss“. Die Wähler wollten einen Kurs der CDU in der Asylpolitik erkennen. Die CDU, so Kalinka weiter, müsse den Mut haben, dazu Aussagen zu treffen – auch, wenn sie nicht populär seien.

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erstellt am 22.Mär.2016 | 11:43 Uhr

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