Malente : Der Budenzauber kehrt zurück

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Anders als im Vorjahr setzt das Malenter Weihnachtsdorf wieder auf Holzhütten / Abschied für Bettina und Gert Girschkowski

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22. November 2018, 16:04 Uhr

Die Vorbereitungen für das Malenter Weihnachtsdorf laufen in diesem Jahr ungewöhnlich früh. Bereits jetzt stehen die Buden für die mittlerweile 11. Auflage der Veranstaltung, die am ersten Adventswochenende im Malenter Kurpark stattfindet – am Sonnabend, 1. Dezember, von 11 bis 19 Uhr, am Sonntag, 2. Dezember, von 11 bis 18 Uhr.

Grund für den Frühstart ist eine Rückbesinnung: Anstelle des großen Zelts im Vorjahr werde es wieder hölzerne Buden geben, kündigte Julia Freese, Vorsitzende der Freunde des Kurparks, an. „Den Aufbau müssen wir dieses Jahr wuppen“, sagt Bettina Girschkowski, die mit ihrem Mann Gert im Auftrag der Kurparkfreunde für die Organisation sorgt. Weil das Malenter CJD wegen seiner Schließung zum Jahresende für den Aufbau nicht mehr wie in den Vorjahren zur Verfügung steht, wollen sie sicher gehen, dass die neun Buden rechtzeitig stehen. Die wurden von den Kurparkfreunden, der Malente Tourismus- und Service-GmbH (Mats), der Firma Freese und dem Boots-Haus eigens angeschafft. „Sieben davon standen früher auf dem Kieler Weihnachtsmarkt“, berichtet Julia Freese. „Wir haben ordentlich investiert.“

Da die Buden nun nicht mehr zusammen mit dem gastronomischen Angebot angemietet werden müssen, kann dafür auf heimische Anbieter zurückgegriffen werden. So bietet der Landgasthof Kasch Rübenmus und einen Grillstand an, und aus Radlandsichten kommen Torten und Kuchen. Gegessen wird in der Liegehalle.

Ebenfalls vertreten ist die Jägerschaft mit ihrer Wildbratwurst, der Round Table bietet Punsch und Fladenbrot an, die Lions kommen mit ihren Trostteddys, die Grundschule Malente sowie die evangelische Kita „Pusteblume“ verkaufen Weihnachtsgebäck, der TSV Malente Glühwein. Die Kurparkfreunde lassen das Glücksrad drehen – es gibt Preise für Groß und Klein. Auch ein Kinderkarussell steht bereit, Elektro-Steinbock sorgt für die Illumination der Veranstaltung.

Insgesamt sind auf dem Weihnachtsdorf 50 Standbetreiber. „Alle Säle in der ersten Etage des Haus des Kurgastes sind voll“, sagt Bettina Girschkowski. Im Angebot seien beispielsweise Schmuck, Holzarbeiten, Mützen, Schals und Handschuhe, Honig, Kerzen oder Grußkarten. Da die Adventszeit erst beginne, werde es außerdem viel Gestecke und Tannengrün geben.

Für Unterhaltung sorgt ein Jazz-Trio, das am Sonnabend von 14.30 bis 17 Uhr aufspiele und am Sonntag von 15.30 bis 17.30 Uhr. Am Sonnabend tritt außerdem der Lebrader Posaunenchor von 17 bis 18.30 Uhr auf. Am Sonntag sorgt ein Malenter Drehorgel-Duo von 12 bis 15 Uhr für Unterhaltung. Und das wichtigste: Auch der Weihnachtsmann wird vorbeischauen, jeweils nachmittags an beiden Tagen.

Ein Abschied ist das Weihnachtsdorf für Bettina und Gert Girschkowski. Sie organisieren die Veranstaltung zum letzten Mal. „Wir machen das so lange, da muss mal Schluss sein“, sagte Bettina Girschkowski. Schließlich schade es nicht, wenn mal etwas Neues aufgebaut werde. Wie Julia Freese betonte sie die „tolle Zusammenarbeit“ der vergangenen Jahre.

Im nächsten Jahr wird die „Mats“ die Organisation übernehmen. Mats-Geschäftsführerin Anke Rädel freut sich auf „eine gut funktionierende Veranstaltung“. Sie will künftig weiterhin auf die Publikumslieblinge, aber zugleich auch etwas Neues bieten. Der Eintritt zum Weihnachtsdorf ist frei.

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