Plön : Defizit schrumpft auf 180.000 Euro

Mit erfreulichen Zahlen trumpfte die Stadtkämmerei bei den Beratungen zum ersten Nachtragshaushalt im städtischen Hauptausschuss auf.

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23. November 2011, 12:23 Uhr

Plön | Das für 2011 erwartete Haushaltsdefizit von 1,44 Millionen Euro sank um 1,26 Millionen Euro auf jetzt noch 180.000 Euro.

"Schuld" sind die Mehreinnahmen bei der Gewerbesteuer - "eine in der Höhe nicht kalkulierbare Einnahme", heißt es aus der Verwaltung. Durch Nachveranlagen seien Mehreinnahmen von gut eine Million Euro erzielt worden. Davon landen netto 840 000 Euro im Plöner Haushalt.

Der Anteil der Stadt Plön an der Einkommensteuer wuchs um 360.000 Euro. Außerdem wurde weiterhin sparsam gewirtschaftet. Beispiel: die Kreditzinsen wurden um 60.000 Euro gesenkt. Vorübergehende Kassenüberschüsse wurden sofort als Tagesgeld angelegt. Das erbrachte zusätzliche Einnahmen von 18.000 Euro.

"Wir sind zum wiederholten Male fast zu einem ausgeglichenen Haushalt gekommen", zeigte sich Volker Ohms für die Verwaltung ebenso erfreut, wie der Ausschuss unter dem Vorsitz von Oliver Hagen (CDU). Außerdem habe der Innenminister die Sanierung des "PlönBad" mit weiteren 600.000 Euro gefördert. Damit sinkt der Darlehensbedarf der Stadt von 795.400 Euro auf nur noch 99.600 Euro. Einstimmig empfahl der Ausschuss der Ratsversammlung am 7. Dezember, den Nachtragshaushalt so zu beschließen.

Ausgesprochen bedauernd wurde registriert, dass Ascheberg und Plön im kommenden Jahr an einem Tag ein gleichartiges Fest feiern. Während in Plön das fünfte Stadtbuchtfest steigt, wollen die Ascheberger auch ein Seefest feiern. Das Ascheberger Ansinnen: Plön solle den Termin verlegen. Das aber sei wegen anderer Terminverpflichtungen der Veranstaltungspartner nicht mehr möglich.

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