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Ostholsteiner Anzeiger

25. November 2017 | 02:36 Uhr

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vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 04.Apr.2014 | 11:11 Uhr

Aufgeweckt sein



„Aufbruchstimmung“ war das Wort, das vor zwei Jahren am häufigsten in Eutin von den Befürwortern mit der Bewerbung um die Landesgartenschau verbunden wurde. Nüchtern betrachtet ist diese hoffnungsvolle Perspektive nach wie vor gültig. Allerdings ist davon in der öffentlichen Diskussion immer seltener die Rede. Dafür werden zunehmend Bedenken laut, dass die Planer der Landesgartenschau Eutins schöne Seiten verschandeln könnten, zum Beispiel den Seepark. Weder neue Sichtachsen noch ein Aktionsstrand finden bei den Kritikern Gefallen.

Nun ist Eutin nicht die einzige Stadt, in der Veränderungen des Gewohnten Widerstand hervorrufen. Wer aber heute den Seepark unverändert bewahren will, sollte sich fragen, was er vor 80 Jahren gesagt hätte, als Heinrich Lüth aus der sumpfigen Hopfenwiese eine genau geplante Grünanlage machte. Hätten sie dem Hofgärtner damals geglaubt, dass seine Planung späteren Generationen so gefallen würde?

Will sagen: Aus meiner Sicht tut dem Seepark eine Aufwertung durch neue Elemente gut. Und das gilt für die ganze Stadt: Wenn Eutin nicht den Weg vieler Klein- und Mittelstädte in die wirtschaftliche Bedeutungslosigkeit mitgehen will, dann sind, Schulden hin, Schulden her, erhebliche Investitionen ins Stadtbild notwendig. Das Städtebauförderungsprogramm garantiert öffentliche Mittel in zweistelliger Millionenhöhe, Geld, das Eutin nie und nimmer allein hätte aufbringen können. Wer hier seinen Kindern dereinst mehr als ein Haus in verschlafener Umgebung vererben will, tut gut daran, jetzt an Eutins Belebung mitzuwirken.

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