Das Refugium des Händlernachwuchses

Julius und seine Mutter Sarah Vonhoff waren schon um 8 Uhr auf dem Kinderflohmarkt.
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Julius und seine Mutter Sarah Vonhoff waren schon um 8 Uhr auf dem Kinderflohmarkt.

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19. August 2018, 20:41 Uhr

Kinderflohmärkte als Bestandteil des Großflohmarktes haben eine lange Tradition, bis 2008 fanden sie auf dem Hof des Verlagsgebäude des Ostholsteiner Anzeigers statt. 2014 wurde erstmals ein Kinderflohmarkt am Rosengarten organisiert, dieses Jahr der Jungfernstieg am Sonntag für die Kinder reserviert.

Etwa 30 Stände gab es zwischen Riemannhaus und Schlossplatz, offiziell von 10 bis 15 Uhr, tatsächlich ging es schon um 8 Uhr los, erzählte Julius Vonhoff, der mit seinem Bruder und seinen Eltern die Stellung hielt. Es war ihr zweiter Flohmarktstand nach dem Ferienpass-Start auf dem Markt.

Ungewöhnliches Verkaufstalent offenbarte Ben Dose, wie die Mutter des Zehnjährigen verriet: „Ich weiß nicht wie er das macht, aber die Leute zahlen fast jeden Preis, den er verlangt.“ Der junge Mann äußerte sich zufrieden über seine Einnahmen, mit denen er – im Gegensatz zu vielen anderen Flohmarkthändlern seines Alters – nicht andere Flohmarkt-Waren kaufte. „Ich bin mehr interessiert an elektronischen Artikeln, die es hier nicht gibt“, verriet das Verkaufstalent.

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