Ausklang einer Ausstellung : Das Herz der Stadt im Gespräch

Eine größere Grünfläche und Autos gehörten bis in die 1970er Jahre zum Ambiente des Eutiner Marktes.
Eine größere Grünfläche und Autos gehörten bis in die 1970er Jahre zum Ambiente des Eutiner Marktes.

Mit einem Gesprächsabend über den Eutiner Markt klingt am Freitag (24. Januar) um 19 Uhr die Ausstellung „Du lebst schon lange in Eutin, wenn...“ aus.

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22. Januar 2014, 11:47 Uhr

Er ist der zentrale Ort in Eutin: Treffpunkt, Handelsplatz und Meinungsbörse. Jeden Mittwoch und jeden Sonnabend steht der Marktplatz im Blickpunkt, wenn die traditionellen Wochenmärkte abgehalten werden. Wer sich Fotos aus den fünfziger und sechziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts anschaut, findet in der Mitte des Platzes reich bepflanzte Beete um den Gedenkobelisken, der an die Opfer des Krieges 1870/71 erinnert. Darum herum wurde der Autoverkehr geleitet, als der Markt noch nicht Fußgängerzone war.

Ein Gesprächsabend über den Markt am Freitag, 24. Januar, der um 19 Uhr in der Kreisbibliothek beginnt, rundet die zweite Auflage der Ausstellung „Du lebst schon lange in Eutin, wenn...“ der gleichnamigen Facebookgruppe und des Ostholsteiner Anzeigers ab. Dabei geht es um den Markt im Wandel der Zeit. Für das Gespräch haben der Hobby-Historiker Klaus Petzold, der die Geschichte des Platzes aus eigenen Kindheits- und Jugenderinnerungen kennt, und Jan Caro zugesagt, der in Fissau aufgewachsen ist und 2012 „Mensch des Jahres“ unserer Zeitung geworden war.

Das Rathaus, Hotel Stadt Hamburg, Thams und Garfs, das Schlosshotel, das frühere Gasthaus „Tante Fine“, die „Stumpfe Ecke“, das Witwenpalais, das Brauhaus, früher Hotel Stadt Kiel, oder der erste Eutiner Supermarkt mit dem Namen „Parco“ sind einige Orte in der Stadtmitte, an die sich die Eutiner am Freitagabend erinnern sollen. Im Mittelpunkt des Abends soll das ungezwungene Wiedersehen stehen.

Um die Teilnehmerzahl einschätzen zu können, bitten die Veranstalter um Anmeldung, telefonisch unter 04521/7791900 oder per E-Mail an du-lebst-eutin@online.de. Der Eintritt ist frei. Die Ausstellung „Du lebst schon lange in Eutin, wenn...“ endet mit diesem Gesprächsabend, die Exponate werden am 25. Januar abgebaut.

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