Das Glasatelier zieht nach Sylt

Antje Otto lässt sich zukünftig von Wind, Wellen und Meer inspirieren.
Antje Otto lässt sich zukünftig von Wind, Wellen und Meer inspirieren.

shz.de von
16. Dezember 2014, 13:23 Uhr

Das Glasatelier sagt Ade. Genau drei Jahre nach der Gründung zieht es Inhaberin Antje Otto zurück an ihre alte Wirkungsstätte. Ihr Ziel ist Keitum auf Sylt, wo die gelernte Glas- und Porzellanmalerin vor ihren Studiengängen zur Glasermeisterin und Glastechnikerin fünf Jahre lang tätig war. Dort hat ihr ehemaliger Chef ihr nun das Geschäft als Nachfolgerin angeboten.

„Ich verlasse meine Heimat mit einem lachenden und einem weinendem Auge. Aber Sylt ist so etwas wie eine zweite Heimat“, sagt Antje Otto etwas wehmütig. Zugleich freue sie sich auf die große Chance, sich neu entfalten zu können und interessante Objekte zu entwickeln. „Sylt gibt mir viele Inspirationen“, sagt die 34-Jährige.

Doch bevor es ans Packen, Umziehen und Anfang Februar an die Neueröffnung im Keitumer Bahnhof geht, ist das Glasatelier in Malente noch bis zum 23. Dezember geöffnet und das gesamte Kunsthandwerksangebot aus Glas zu sehen. Darunter Ringe, passende Ketten, Armbänder und Ohrstecker sowie Gebrauchsgegenstände des täglichen Lebens wie Gläser und Arbeiten für den dekorativen Blickfang.

Eine kleine Auswahl ihrer Glaskunst bleibt in den Ausstellungsräumen von „Glas-Pohlmann“, Rosenstraße 31a – dem Betrieb ihrer Mutter – erhalten und kann dort erworben werden. „Ich finde es großartig, dass meine große Tochter sich auf große Fahrt begibt, um Großes zu schaffen. In ihr schlummert noch Vieles“, glaubt Mutter Lydia Otto und wünscht ihrer Ältesten alles Gute.

Wer keine Zeit hat, Antje Otto in ihrem neuen Glasatelier in Keitum zu besuchen, der kann auf ihrer Homepage www.glaskunst-antjeotto.de die handgefertigten Unikate finden und bestellen oder unter Telefon 0174/1678800 mit Antje Otto Kontakt aufnehmen. Sie setzt auch besondere Kundenwünsche um.

Das „Glas-Atelier Antje Otto“ in Malente ist montags bis freitags von 10 bis 17 und am morgigen Sonnabend, 20. Dezember, von 11 bis 16 Uhr geöffnet.

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