„Das gemacht, was andere nicht hatten“

Martin Butenhoff (links) und Jürgen Fischer  prägen die  Geschichte  des Griebeler SV.
Martin Butenhoff (links) und Jürgen Fischer prägen die Geschichte des Griebeler SV.

Interview mit den Langzeit-Chefs des Griebeler Sportvereins

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13. März 2014, 13:18 Uhr

Heute genau vor 40 Jahren gründeten 33 Bürger den Griebeler Sportverein. Damals übernahm Martin Butenhoff für 19 Jahre den Vorsitz, sein Nachfolger seitdem ist Jürgen Fischer. Beide antworten auf Fragen zur Geschichte und Zukunft ihres Vereins.


Was war der Auslöser für die Gründung des Griebeler SV?
Butenhoff: Die Freiwillige Feuerwehr hatte eine komplette Frauenlöschgruppe, aber keinen Ort für ein geselliges Beisammensein. Um eine Halle finanzieren zu können, entstand die Idee zur Gründung eines Vereins.

Der Griebeler SV hat mit aktuell 520 Mitgliedern mehr Mitglieder als Griebel Einwohner hat. Wie kam es dazu?
Butenhoff: Wir haben immer das gemacht, was andere nicht hatten. Tennis, Tanzen, Bogenschießen.


An welche Situation in
der Vereinsgeschichte erinnern Sie sich besonders?
Butenhoff: Es gibt so viele Dinge. Ich denke gern an die Feiern am Freitag nach dem Tennis mit Thomas Carstensen und seinem Akkordeon.


Wie eng sind Ihre eigenen sportlichen Erfolge mit dem Griebeler SV verbunden?
Butenhoff: Sie sind fest mit dem GSV verbunden, weil die Trainingsbedingungen im Tischtennis und Tennis hervorragend waren und noch immer sind.
Was ist das Wichtigste für den Fortbestand des Vereins?
Fischer: Eine ständige Weiterentwicklung und die Zusammenarbeit und Kooperation mit anderen Vereinen.
Butenhoff: Man muss immer sehen, dass wir der Jugend etwas anbieten was Spaß macht.


Was könnte Politik für den Sport im ländlichen Raum tun?
Fischer: Regelmäßige Bezuschussung von vereinseigenen Sportstätten. Das kann von den Mitgliedern heute vor dem Hintergrund der Energiekosten nicht mehr geleistet werden.


Was wünschen Sie sich für die Zukunft des Vereins?
Butenhoff: Dass es immer wieder Leute gibt, die den GSV nach innen und außen weiterhin so gut wie bisher vertreten.
Fischer: Ja, das ist das Entscheidende. Darüber hinaus wäre zu wünschen, dass die finanzielle Ausstattung in Zukunft die Möglichkeit zur Unterstützung der Sportler zulässt. Wir mussten bisher zu oft nein zu Gunsten der Sportstätten sagen.


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