CDU-Kreisparteitag : Dank aus Eutin an Ingo Gädechens

Das Führungsteam der CDU Ostholstein: (von links) Rasmus Vöge, Christian Claußen, Kreisvorsitzender Ingo Gädechens, Silke Felix-Nitz und Timo Gaarz.  Fotos: michael kuhr
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Das Führungsteam der CDU Ostholstein: (von links) Rasmus Vöge, Christian Claußen, Kreisvorsitzender Ingo Gädechens, Silke Felix-Nitz und Timo Gaarz. Fotos: michael kuhr

Der Unternehmensverband erneuerte am Sonnabend auf dem CDU-Kreisparteitag seine Forderung zur Fusion der Kreise Ostholstein und Plön.

shz.de von
31. Oktober 2011, 11:20 Uhr

Lensahn | "Die wirtschaftliche Lage ist besser, als angenommen." Darüber freute sich Eberhard Rauch, Geschäftsführer des Unternehmensverbandes Ostholstein/Plön, am Sonnabend vor dem CDU-Kreisparteitag. Sein Lob für eine unternehmerfreundliche CDU-Politik im weiß-blau geschmückten "Haus der Begegnung" leitete den gut organisierten Kreisparteitag mit 125 interessierten Mitgliedern und Gästen unter der Präsidentschaft von Herlich-Marie Todsen-Reese ein. Rauch freute sich für die Unternehmer über eine gute Auftragslage.

Doch eines hakt, klagte Rauch: die Verwaltungsstrukturreform. Rauch erneute für den Unternehmensverband die Forderung nach einer Fusion der Kreise Ostholstein und Plön: "Mit der Zusammenführung wird eine vernünftige Struktur geschaffen." Das Lob über die Arbeit der CDU und ihrer Politiker nahm kein Ende: Eutins CDU-Ortschef Gerd Freese dankte dem Kreisvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Ingo Gädechens mit einer Flasche Wein für dessen erfolgreichen Einsatz um den Erhalt der Bundeswehr in Eutin.

Sein Engagement für den Erhalt des Bundeswehr-standortes Eutin hob Ingo Gädechens hervor. Es sei zwar schön, wenn sich auch seine politische Kontrahentin Bettina Hagedorn (SPD) über den Erhalt aller Bundeswehrstandorte in Ostholstein freue, doch getan habe sie dafür nichts. Gädechens hingegen sei im ständigen Dialog mit Inspekteuren, Staatssekretären und dem Verteidigungsminister selbst gewesen. Er habe die Bürgermeister der Standortkommunen und Patengemeinden nach Berlin ins Ministerium geladen, um das Beste zu erreichen.

In seinem Jahresbericht lobte Ingo Gädechens die derzeitige europäische Arbeit von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Deutschland sei eine Lokomotive mit einer enormen Wirtschaftskraft. Gädechens: "Ohne Deutschland hinge Europa am Tropf." Und die CDU stehe im ehrlichen Dialog mit den Menschen, ermögliche Bürgerbeteiligung und gehe ehrlich mit Themen wie zum Beispiel Landschaftsverbrauch beim Bau von Stromtrassen durch Schleswig-Holstein um. Gädechens kritisierte die SPD-Abgeordnete Bettina Hagedorn, die eine 380 Kv-Stromleitung in der Erde verkabeln wolle. Gädechens: "Das ist unehrliche Politik der SPD, die sich nicht am Machbaren orientiert." Die Erdverkabelung habe nicht nur einen hohen Landschaftsverbrauch, sie sei noch nicht einmal erprobt.

Der CDU-Fraktionschef im Kreistag, Ulrich Rüder, legte seinen Bericht schriftlich vor. Besonders kritisierte er den fehlenden Sparwillen bei der SPD im Kreis Ostholstein, was bei der beabsichtigten Schließung der Kfz-Zulassungsstelle in Oldenburg sichtbar geworden sei.

Schatzmeister Christian Claußen freute sich über eine gute Rücklage für den anstehenden Landtagswahlkampf. Wie er dem OHA sagte, gehören dem CDU-Kreisverband Ostholstein bei 75 Austritten oder Todesfällen sowie 34 Neuaufnahmen noch 1950 Mitglieder an - 1439 Männer und 457 Frauen. Sorge mache der CDU allerdings das Durchschnittsalter von 60,5 Jahren.

Neben dem Vorsitzenden und seinen drei Stellvertretern standen auch die anderen Vorstandsposten zur Wahl. Schatzmeister bleibt Christian Claußen (Harmsdorf), sein Stellvertreter Klaus Winter (Lensahn). Wiedergewählt wurden auch Schriftführer Karsten Alwast (Wangels) und der für die Medien und Pressearbeit zuständige Alexander Schmuck (Kiel). Zu Beisitzern gewählt wurden: Ulrich Rüder (Scharbeutz), Sebastian Schmidt (Neustadt), Annika Simonsen (Lensahn), Karsten Dyck (Bad Schwartau), Gerd Freese (Eutin), Waldtraud Grothkopp (Schönwalde), Andreas Gurth (Stockelsdorf), Elgin Lohse (Eutin) und Melanie Meisenbach (Grömitz). Nicht wieder zur Wahl als Beisitzer stellten sich Gudrun Kruse (Eutin) und Giesa Wulf (Fehmarn).

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