CJD nutzt seine Räume künftig wieder selbst

Neuer Arbeitsplatz: Maiken Carstens hat ein neues Büro. Bislang hatte sich „Die Schule“ in den CJD-Räumen eingemietet.
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Neuer Arbeitsplatz: Maiken Carstens hat ein neues Büro. Bislang hatte sich „Die Schule“ in den CJD-Räumen eingemietet.

shz.de von
12. Januar 2015, 19:22 Uhr

Die Malenter Produktionsschule des CJD Schleswig-Holstein expandiert. Möglich macht es eine neue Kooperation mit dem Jobcenter Plön, erklärte die Leiterin der Produktionsschule, Maiken Carstens. Von den 40 Plätzen, die bereitstünden, um junge Menschen ohne Schul- und Ausbildungsabschluss an den Arbeitsmarkt heranzuführen, nutzten die Plöner jetzt zehn. Die übrigen 30 Plätze würden weiterhin vom Jobcenter Ostholstein genutzt. Folgerichtig nennt sich die Einrichtung nun auch Produktionsschule Ostholstein-Plön.

Die Finanzierung der am
1. Oktober 2007 gegründeten Produktionsschule ist für die nächsten Jahre gesichert: „Wir sind bis 2017 für 40 Plätze durchfinanziert“, freut sich Maiken Carstens. Mittel gibt es vom Land, der EU sowie den Jobcentern (wir berichteten). Die Auslastung für die bestehenden 40 Plätze liege derzeit bei 78 Prozent.

Maiken Carstens hofft, das Angebot für die Jugendlichen und jungen Erwachsenen künftig noch auszuweiten zu können. Dafür soll bereits in den nächsten Tagen ein Interreg-Antrag für einen neuen Schwerpunkt Umweltbildung gestellt werden. Außerdem gibt es die Idee, die Produktionsschule in Verbindung mit sprachlicher Bildung für junge Flüchtlinge zu öffnen. Bislang gibt es für die Jugendlichen drei sogenannte Werkstätten: Die umfassen die Bereiche Hotel und Gastronomie, Holz und Innenausbau sowie Pädagogik.

Seit etwa vier Jahren belegt bereits die pädagogische Werkstatt einen Raum im CJD-Gebäude in der Godenbergstraße 10. Dass dort nun „Die Schule“ ausgezogen ist (siehe oben), kommt dem CJD gelegen. Durch die neue Kooperation mit dem Jobcenter Plön sei es in den bisherigen Räumen (Godenbergstraße 7) sehr eng geworden, sagt Maiken Carstens. Deshalb ist die Verwaltung in diesen Tagen bereits umgezogen.

Äußerlich sollen Haus und Grundstück nach und nach renoviert werden. Weitere Räume in dem Gebäude sollen künftig für den Unterricht genutzt werden. „Bereits in den 90er Jahren wurde das Gebäude vom CJD für Projekte zur Wiedereingliederung in den Arbeitsmarkt genutzt“, weiß Maiken Carstens.

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