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Ostholsteiner Anzeiger

20. November 2017 | 10:55 Uhr

Christianisierung in Wagrien und Polabien

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 18.Okt.2017 | 14:35 Uhr

„Die schwierigen Stufen der Christianisierung in Wagrien und Polabien (10.-12. Jh.)“ lautet das Thema von Prof. Dr. Ludwig Steindorff, der mit einem Vortrag heute Abend (19. Oktober) um 19.30 Uhr in den Oldenburger Werkstätten für angepasste Arbeit (Göhler Straße 39-41) die Pause der Vorträge der Stiftung Oldenburger Wall beendet. Die slawischen Siedlungsräume zwischen Schwentine und Oder– darunter Wagrien mit dem Zentrum Starigard (Oldenburg) und Polabien mit dem Zentrum Ratzeburg – gehören zu den spät christianisierten Gebieten in Europa. Der erste Versuch mit der Gründung des Bistums Oldenburg zur Zeit Ottos des Großen war im Slawenaufstand 983 zusammengebrochen. Der zweite Versuch im 11. Jahrhundert, der auf gleich drei Bistümer, Oldenburg, Ratzeburg und Mecklenburg, gestützt war, scheiterte 1066, als der Abt Ansverus von Ratzeburg den Tod fand. Erfolgreich war erst die von Vicelin geleitete Christianisierung. Prof. Dr. Steindorf ist Direktor der Professur für Osteuropäische Geschichte an der Uni Kiel. Der Eintritt ist frei.

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