Süseler Jugendwehren : Chef lobt: "klasse gemacht"

Gemeinsam löschten Tim Henningsen, Annika Schuhmacher und Thies Plögemaker
Gemeinsam löschten Tim Henningsen, Annika Schuhmacher und Thies Plögemaker

Die drei Jugendfeuerwehren der Gemeinde Süsel absolvierten gemeinsam in Kesdorf eine Alarmübung.

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08. März 2011, 11:02 Uhr

Kesdorf | Feuer auf einem Bauernhof. Zwei Personen werden vermisst. Und ein Mensch ist unter einem Trecker eingeklemmt. Mit dieser Übungslage waren Sonnabend die Mitglieder der Jugendwehren Süsel, Röbel und Zarnekau in Kesdorf konfrontiert.

In drei Fahrzeugen rückten die zehn- bis 18-jährigen zum Hof von Herbert Todt an. Die Einsatzleitung der gemeinsamen Übung, die ursprünglich als Jahresabschluss 2010 geplant und wegen der Witterungsverhältnisse verschoben worden war, hatte die Süseler Jugendwartin Sarah Lena Westphal. Mit Unterstützung der Jugendwarte Sabrina Struck (Röbel), Maik Kramp (Zarnekau) und Aktiven wurden drei Personen (Puppen) gerettet, ein fiktives Feuer in einem Schuppen und echte Flammen auf dem Hof gelöscht.

Nicht nur die Windrichtung war zu beachten, die Einsatzleitung musste auch prüfen, ob es Gefahrenstoffe auf dem Hof gibt. Eine besondere Herausforderung war die eingeklemmt Person: Sie konnte erst nach Anheben des Treckers befreit werden, das hydraulische Gerät bedienten Aktive.

Die jungen Feuerwehrleute waren mit sichtbarem Eifer im Einsatz und schauten ihren Vorbildern ganz genau auf die Finger. Ihren ersten Tag in der Jugendfeuerwehr erlebten Tim und Jan Henningsen, die auch ohne Kenntnisse beim Löschen eingesetzt wurden. Die Übung klang mit einem Imbiss im Feuerwehrhaus Süsel aus.

"Das haben sie klasse gemacht. Es ist ruhig und kontinuierlich abgelaufen, und die Jugendlichen wurden gut an die Übung herangeführt", war Gemeindewehrführer Kai Nagel voll des Lobes nach der rund einstündigen Übung.

Die meisten Jugendlichen wechselten nach Erreichen der Altersgrenze in den aktiven Dienst. Verluste gebe es allerdings, wenn junge Leute für Ausbildung oder Studium ihre Heimatorte verließen.

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