Eutin : CDU wirbt für den Abriss des Haus des Gastes

Stießen auf Interesse auf dem Eutiner Wochenmarkt: (von links) Marcel Kriwet, Heiko Godow, Malte Kuhr und Matthias Rachfahl.
Stießen auf Interesse auf dem Eutiner Wochenmarkt: (von links) Marcel Kriwet, Heiko Godow, Malte Kuhr und Matthias Rachfahl.

Muss sich ein CDU-Stadtvertreter als „Seepark-Mörder“ beschimpfen lassen? So geschehen am Sonnabend am Info-Stand auf dem Wochenmarkt. Erste Reaktionen darauf gibt es am Dienstag im OHA.

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25. Januar 2015, 17:02 Uhr

Die CDU und die Junge Union haben am Sonnabend auf dem Wochenmarkt ihre Kampagne für den Abriss des Haus des Gastes eröffnet. Marcel Kriwet, Heiko Godow, Malte Kuhr und Matthias Rachfahl diskutierten mit Eutinern über ihre Pläne. Der Bürgerentscheid ist am 15. Februar. Laut CDU ist nur durch Verzicht der Sanierung des Haus des Gastes (rund 680  000 Euro) möglich, die Schlossterrassen als bedeutendes Baudenkmal zu erhalten. Dort würde die bereits beschlossene Sanierung zudem bis zu 66,6 Prozent vom Land gefördert.

Entrüstet zeigte sich Stadtvertreter Heiko Godow, der sich von einer Passantin auf dem Wochenmarkt als „Seeparkmörder“ bezeichnen lassen musste. Das geht deutlich zu weit, meinten die CDU-Vertreter. Reaktionen dazu sind bereits am morgigen Dienstag im OHA zu lesen.

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