zur Navigation springen
Ostholsteiner Anzeiger

24. Oktober 2017 | 01:29 Uhr

CDU will Hundesteuer nicht anheben

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Gemeinde um Konsolidierung bemüht – aber...

von
erstellt am 27.Aug.2014 | 13:16 Uhr

In der Gemeindevertretung Malente ist das Bemühen erkennbar, die kritische Finanzlage in den Griff zu bekommen. Zugleich wird bei den bereits begonnenen Beratungen eines Haushaltsplanes für 2015 deutlich, dass es immer wieder schwierig ist, sich aus Zwängen zu befreien.

In der jüngsten Sitzung des Finanzausschusses am Montag wurde das komplette Zahlenwerk auf Möglichkeiten des Sparens abgeklopft. Erneut wurde dabei wie schon im Bauausschuss das Thema „Innere Verrechnung“ angesprochen: Dabei geht es um die Summen, die der Bauhof der Gemeinde für erbrachte Leistungen in Rechnung stellt.

Angesichts der Entwicklung der Diskussion sah sich Hans-Werner Salomon (CDU) zu einer Grundsatzerklärung genötigt: „Ich habe das Gefühl, dass alle vom Sparen reden, aber die CDU die einzige ist, die sich ernsthafte Gedanken macht,“ stellte Salomon fest. Er habe keine Lust mehr, ständig Klagen über die schlechte Finanzlage zu hören, aber auch nichts dagegen zu unternehmen. „Ich bin der Überzeugung, dass es besser ist, wenn wir aus eigenem Antrieb handeln, bevor wir dazu gezwungen werden.“

Zugleich betonte Salomon, dass der Versuch, die Ausgaben bei der „Inneren Verrechnung“ zu reduzieren, keinesfalls mit der Absicht von Stellenstreichungen im Bauhof zu tun habe. „Da soll niemand entlassen werden.“ Den Hinweis von Bauamts-Leiterin Britta Deubel, dass die Kürzung der Inneren Verrechnung aber genau diese Konsequenzen hätte, wollte Salomon so nicht hinnehmen: „Davon bin ich so noch nicht überzeugt.“

Eine Erhöhung der Hundesteuer lehnten die CDU-Vertreter allerdings gemeinsam mit der Stimme der FWV ab. In einer Vorlage der Verwaltung wurde empfohlen, die vom Land vorgeschlagenen Hebesätze festzulegen, da andernfalls finanzielle Zuweisungen aus Kiel gekürzt würden.

Diesen Weg werde man nicht mitgehen, betonte Salomon, und auch die Konsequenzen tragen. „Die Hundesteuer ist für uns nicht mehr zeitgemäß.“

zur Startseite

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen