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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 03:40 Uhr

CDU setzt weiter auf Wachstum für Plön

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 02.Okt.2014 | 14:31 Uhr

Als „schädlich für Plön und die Region“ wertet der Plöner CDU-Ortsvorsitzende André Jagusch die Abkehr des SPD-Ortsvereins vom lange geplanten Neubaugebiet mit der Gemeinde Rathjensdorf. Ziel für Plön müsse bleiben, einen langfristig angelegten Wachstumskurs zu ermöglichen, so Jagusch.

Die SPD hatte sich in dieser Woche mit Hinweis auf restriktive Vorgaben der Landesplanung von dem Projekt Seewiesen verabschiedet. Ursprünglich sollten 200, zuletzt noch 100 Wohneinheiten auf dem teilweise nach Plön eingemeindeten Areal entstehen – fast schon die Größenordnung, die Kiel für die Kreisstadt und ihr Umland bis 2025 insgesamt vorgesehen hat.

Die CDU will sich aber von der Landesplanung und ihren Bevölkerungsprognosen nicht schrecken lassen. Nur mit einer Steigerung der Einwohnerzahl und der damit verbundenen höheren Finanzzuweisungen könnten dauerhaft zentrale Einrichtungen wie die Schwimmhalle oder die Stadtbücherei gesichert werden, so die Position der Christdemokraten.

Für ihre Ratsfraktion kommt der Kurswechsel der SPD nach eigener Darstellung „völlig überraschend“. Der stellvertretende Fraktionsvorsitzende Jan Zender:„Seit vielen Jahren besteht in der Plöner Kommunalpolitik Einigkeit darüber, dass Plön mit attraktiven Wohnangeboten seine Einwohnerzahl steigern muss. Das Beispiel Stadtheide zeigt eindrucksvoll, dass eine hohe Nachfrage nach modernem Wohnen im Eigenheim in der Stadt Plön besteht.,

Dass die SPD ihre Kehrtwende ohne vorherige Absprache mit dem Projektpartner Rathjensdorf öffentlich machte, stößt der CDU besonders auf. „Dass die SPD hier einen nachhaltigen Vertrauensschaden bei unseren Nachbargemeinden angerichtet hat, ist ihr möglicherweise noch gar nicht bewusst“, fürchtet Dirk Krüger, Plöns Bürgervorsteher und Mitglied im Planungsverband. Diese Art und Weise des „Stellens des Stuhls vor die Tür“ durch die SPD hätten die Rathjensdorfer Vertreter nicht verdient.

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