zur Navigation springen

CDU-Politiker sind begeistert von Kulturgut Kloster Preetz

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Auf Einladung des CDU-Bundestagsabgeordneten Philipp Murmann besuchte die Bundesbeauftragte für Kultur und Medien, Staatsministerin Monika Grütters, kürzlich das Kloster Preetz. Die im 13. Jahrhundert als Benediktinerinnenkloster gegründete Einrichtung erhielt zuletzt 2016 Mittel aus dem Denkmalschutzsonderprogramm der Bundesregierung. Davon wurde das Dach der Kirche saniert.

Bei strahlendem Sonnenschein zeigte sich Merkels Kulturbeauftragte bei ihrem Besuch nicht nur von der gesamten Anlage begeistert, deren kulturhistorische Bedeutung weit über die Grenzen Schleswig-Holsteins reicht. Grütters lobte vor Ort auch das vorbildliche Engagement von Priörin Viktoria von Flemming und Klosterpropst Eckhard Graf von Hahn. „Der Einsatz der beiden für den Denkmalschutz ist wirklich vorbildlich“, pflichtete Murmann ihr bei und ergänzte: „Die Priörin und der Klosterpropst haben dafür gesorgt, dass das Kloster für die Belange der Preetzer wieder eine zentrale Rolle einnimmt – und nicht nur räumlich in der Mitte der Schusterstadt liegt.“

Angetan waren die Besucher, zu denen neben Kreispräsident Peter Sönnichsen auch die Bundestagskandidatin Melanie Bernstein sowie die Landtagskandidaten Werner Kalinka und Tim Brockmann zählten, von der Predigerbibliothek. Diese entstand im 17. Jahrhundert und umfasst heute etwa 11  000 Bücher. „Gut 80 Prozent davon sind bereits digitalisiert. Darauf sind wir besonders stolz,“ so Priörin von Flemming. Auch Melanie Bernstein, zugleich studierte Kunsthistorikerin, würdigte dies: „Dass schon so viele Bände der Bibliothek digitalisiert sind, ist absolut außergewöhnlich. Für die Wissenschaft ist dies von großer Bedeutung.“

Auch wenn der Erhalt der gesamten Klosteranlage weiterhin mit großen Herausforderungen verbunden sei, zeigte sich Staatsministerin Grütters am Ende ihres zweistündigen Besuches vor Ort hoffnungsvoll, dass dies auch gelinge – wegen der hervorragenden Arbeit der Priörin und des Propstes und auch durch die Unterstützung seitens der Politik in der Region.

zur Startseite

von
erstellt am 04.Apr.2017 | 10:45 Uhr

Gefällt Ihnen dieser Beitrag? Dann teilen Sie ihn bitte in den sozialen Medien - und folgen uns auch auf Twitter und Facebook:

Kommentare

Leserkommentare anzeigen