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Ostholsteiner Anzeiger

19. November 2017 | 14:53 Uhr

CDU in Plön ist auch auf Jamaika-Kurs

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Jahresversammlung des Ortsverbandes mit Wahlen

von
erstellt am 25.Okt.2017 | 14:35 Uhr

In der Jahresversammlung des CDU-Ortsverbandes Plön wurde der Vorstand in wichtigen Positionen wiedergewählt. Vorsitzender bleibt André Jagusch, seine Stellvertreterin Mechtilde Gräfin von Waldersee und Schatzmeister Christoph Möhring. Im Beirat wurden Gerd Meyer und Oliver Stahl-Gülzau wiedergewählt. Neu in den Vorstand kamen Heike Charlotte Pracht und Stefan Meyer als Beisitzer; Dirk Krüger und Michael Jessen traten nicht erneut zur Wahl an.

Die Mitgliederzahl im Ortsverband sei seit mehreren Jahren stabil. Die Vorbereitung für die Kommunalwahl im Frühjhr 2018 liefen auf Hochtouren. „Wir werden mit einer neuen Mannschaft zur Wahl antreten, bei der die Erfahrung erfahrener Kommunalpolitiker, aber auch frische Ideen von neuen Kandidatinnen und Kandidaten ihren Platz finden werden“, kündigt Jagusch an.

CDU-Fraktionschef Jan Zender berichtete von den aktuellen Themen der Plöner Ratsversammlung. Die Zusammenarbeit besonders mit den kleineren Fraktionen entwickele sich weiter positiv. So habe die CDU-Fraktion auch die Wahl des Grünen-Vertreters Gerd Weber zum neuen Verwaltungsratsvorsitzenden der Stadtwerke unterstützt. Gabriele Killig (FDP) nehme an den CDU-Fraktionssitzungen teil und sei auf CDU-Vorschlag in den Ausschuss für Gesellschaftliche Angelegenheiten gewählt worden. Jan Zender: „Jamaika ist auch eine Option für die Stadt Plön.“

Die Finanzlage der Stadt sei immer noch prekär. Die Stadt habe einen Schuldenberg von 12,5 Millionen Euro und gebe jeden Tag 3321 Euro mehr aus als sie einnehme, so Zender. Mit dem geschätzten Eigenkapital der Stadt in Höhe von 3,6 Millionen Euro wäre Plön im Jahre 2020 komplett pleite, falls der bisherige Kurs beibehalten werde.

Die Höhe der finanziellen Unterstützung der Stadt durch das Land (Schlüsselzuweisung) werde auch in Abhängigkeit von der Einwohnerzahl ermittelt. Bei der daher für die Stadt Plön finanziell dringend erforderlichen Erhöhung der Einwohnerzahl durch die Umsetzung des geplanten Neubaugebietes am Trammer See seien endlich Fortschritte erzielt worden: Auf CDU-Initiative sei eine Baulandaktivierung angestoßen worden, mit der nachgewiesen werden könne, dass eine weitere Innenstadtverdichtung nicht realisierbar sei. Die Abfrage bei den 91 Grundstückseigentümern, bei denen theoretisch gebaut werden könne, habe nur 50 Prozent Rücklauf erfahren, und nur neun könnten sich eine Bebauung und einen Verkauf der Baulücke vorstellen.

Damit sei ein weiterer Punkt, der gegen das geplante Wohngebiet vorgebracht worden sei, widerlegt. Zender: „Baugrundstücke auf dem gemeinsamen Plangebiet stellen eine ideale Ergänzung zum bestehenden und auch noch zu entwickelndem Innenstadt-Angebot dar. Das Baugebiet Tramm deckt dabei mit seinen 78 Wohneinheiten noch nicht einmal den für die Stadt Plön prognostizierten Bedarf von 147 zusätzlichen Wohneinheiten bis 2030.“

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