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CDU erneuert Vorstand und fordert Kostendenken

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Eine ungewöhnliche Treue bewies Hermann Knaack zu einem Amt im CDU-Ortsverband Kasseedorf: 44 Jahre war er Schatzmeister. Während der jüngsten Hauptversammlung legte er seinen 44. und letzten Kassenbericht vor.

Der Vorsitzende Martin Boesmann dankte ihm für sein jahrzehntelanges Engagement für die Partei und auch als Gemeindevertreter. Für langjährige Mitgliedschaft in der CDU wurden Heinrich Bünning (60 Jahre) sowie Margret Meyer-Böttcher und Karin Knaack (beide 25) geehrt.

Als neuer Schatzmeister wurde Dirk Butenhoff gewählt, seine bisherige Funktion als stellvertretender Vorsitzender übernahm Julia Schau. Als Vorsitzender im Amt bestätigt wurde Martin Boesmann.

In seinem Jahresbericht sprach er von einem konstanten Mitgliederbestand, allerdings gelinge es nicht, jüngere Mitglieder zu gewinnen. Auch 2015 werde es wieder ein Oktoberfest, eine Wanderung, eine Exkursion sowie Skat- und Kniffelturniere geben, kündigte er an.

In seiner Funktion als Vorsitzender der CDU-Fraktion in der Kasseedorfer Gemeindevertretung kritisierte Boesmann die Amtsführung von Bürgermeisterin Regina Voß (SPD). Ihr falle es offensichtlich schwer, gegenüber der CDU die gebotene Neutralität zu wahren. Zudem trügen viele Mitglieder der Gemeindevertretung der „desaströsen“ finanziellen Lage der Gemeinde bei ihren Beschlüssen zu selten Rechnung. Die CDU wehre sich dagegen, noch einmal Geld in den maroden Gemeindeweg zwischen Stendorf und Bergfeld zu stecken. Boesmann: „Für die Bergfelder stehen hervorragende Alternativstrecken über Sagau oder über Schönwalde nach Kasseedorf zur Verfügung. Die Straße hat keine bedeutende Funktion, die Unterhaltung ist aufgrund der mangelnden Bausubstanz aussichtslos, ein notwendiger Ausbau unfinanzierbar.“


„Das ,Kiek-In’ ist eine Kostenfalle“


Nach wie vor plädiert die CDU-Fraktion für den Verkauf des „Kiek-In“. Dieses als Einkaufs- und Begegnungsstätte konzipierte Gebäude sei für die Gemeinde seit mehr als einem Jahrzehnt zu einer Kostenfalle geworden, seit fast zwei Jahren steht der Laden nun nach diversen Betreiberwechseln leer. Als Alternative für den sogenannten „Treffbereich“ stehe die von der Gemeinde ebenfalls nur defizitär zu betreibende Schulscheune zur Verfügung.

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erstellt am 23.Feb.2015 | 11:55 Uhr

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