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CDU: Die Faktenlage zum Haus des Gastes ist doch schon lange klar

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Das Haus des Gastes kommt bis Ende 2016 nicht für eine gastronomische Nutzung in Frage. Gespräche aber über andere Verwendungen sind sinnvoll und sollten für die Zeit nach der Landesgartenschau fortgeführt werden. Auf diesen Nenner lässt sich eine Stellungnahme der CDU-Fraktion zur jüngsten Diskussionsrunde im Rathaus über das Haus des Gastes bringen.

Darin äußert die CDU-Fraktion ihr Befremden über die Reaktion von Eckhard Ahrens, Sprecher der Bürgerinitiative zum Erhalt des Gebäudes. Der Fraktionsvorsitzende Matthias Rachfahl: „Dass Herr Ahrens nun in der Presse äußert, dass er enttäuscht sei darüber, dass die ,Betonhaltung bei der Mehrheit der Fraktionen geblieben ist‘, ist schlichtweg falsch und wenig förderlich für eine eigentlich vereinbarte weitere gemeinsame Diskussion. Die Faktenlage lässt 2015 und 2016 keine
öffentliche Nutzung des Gebäudekomplexes zu. Dieser Umstand mag für Herrn Ahrens neu sein, wir haben diesen zu erwartenden Status Quo jedoch schon immer öffentlich so mitgeteilt. Kay Cornils, der (als potenzieller Sponsor fürs Haus des Gastes, d. Red.) ebenso Teilnehmer dieses Gespräches war, hat diese Faktenlage verstanden.“

Für die CDU stehe die Nutzung als Hotelstandort nach der LGS weiterhin im Vordergrund, betonte Rachfahl.
Dies müsse im engen Zusammenhang mit der Sanierung der Schlossterrassen und deren Nutzungskonzept gesehen werden. Der CDU-Politiker: „Sollte ein Hotelbau aus bestimmten Gründen nicht umsetzbar sein oder sich kein Investor finden, ist doch klar, dass das Areal attraktiv und zukunftsweisend gestaltet werden muss, jedoch nicht in Konkurrenz zum Nutzungskonzept der Schlossterrassen.“

Erstaunt zeigt sich die CDU über den Antrag der SPD zur künftigen Nutzung des Haus des Gastes: „Monatelang in der Diskussion abgetaucht, mahnt nun Herr Westphal an, dass die Politik Farbe bekennen muss. Grotesk, diese Forderung.“ Die Forderung, wie das Gebäude in das Catering-Konzept der LGS eingebunden werden könne, widerspreche der Faktenlage. Das könnten die LGS-Geschäftsführer gerne noch einmal im Hauptausschuss erläutern. Auch müsse die Verwaltung nicht mehr beauftragt werden, einen Hotelinvestor zu finden: „Dieser Punkt ist doch schon seit längerer Zeit in Bearbeitung.“ Fragwürdig sei zudem, welche „relevanten Akteure“ aus Sicht der SPD an einem HdG-Nutzungskonzept mitwirken sollen.

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erstellt am 23.Apr.2015 | 14:33 Uhr

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