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"Wintersportort" Schönwalde : Bungsberg: Skilift ist für den Betrieb bereit

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Der Schnee kann kommen: Die erforderlchen Genehmigungen liegen vor, daneben wurde mit den Betreibern eine Vereinbarung getroffen.

von
erstellt am 20.Jan.2016 | 15:52 Uhr

Einer Wintersportsaison am höchsten Punkt des Landes mit Skiliftbetrieb steht nichts mehr im Wege: Nach Auskunft von Bärbel Seehusen, stellvertretender Bürgermeisterin der Gemeinde Schönwalde, ist Dienstagabend eine schriftliche Vereinbarung mit Alexandra und Dirk Schnoor über den Betrieb des Skiliftes getroffen werden.

Das Ehepaar, dem der größte Teil des Geländes gehört, werde den Skilift betreiben, wenn Schneehöhe und Nachfrage vorhanden sind. „Allerdings gilt die Lösung nur noch für diesen Winter, für den nächsten müssen wir zu einer anderen Lösung kommen“, sagte Seehusen. Sie hatte, wie berichtet, in Vertretung von Bürgermeister Hans-Alfred Plötner die Gemeinde in den Gesprächen mit Ehepaar Schnoor vertreten, nachdem es mit zwischen Schnoors und Bürgermeister zu einem offensichtlich unüberbrückbaren Streit gekommen war.

Eine Tüv-Abnahme und eine Genehmigung für den Liftbetrieb durch das dafür zuständige Landesamt für Straßenbau und Verkehr seien kein Thema mehr, sagte Seehusen weiter: „Das Tüv-Siegel ist noch gültig, es war keine Abnahme notwendig. Und die Auflagen, die vom Landesamt erteilt wurden, sind keine Hürde, sondern erfüllbar.“

Der 150 Meter lange Schlepplift, der vom Fuß des Hügels zum Gipfel des Bungsberges (168 Meter über dem Meeresspiegel) führt, wurde vor über 40 Jahren von der Gemeinde Schönwalde gekauft. Landwirt Horst Schnoor und
sein Nachbar Hans-Heinrich Schröder hatten ihn bis
2013 betrieben, Schnoors Schwiegertochter Alexandra Schnoor als Betreiberin die Nachfolge angetreten, bis sie Mitte 2015 diese Vereinbarung wegen eines Streits mit Gemeinde und besonders dem Bürgermeister gekündigt hatte.

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