Rettberg-Kaserne : Bundeswehr: Neuer Übungsplatz in Eutin

Freuen sich auf den neuen Verkehrssicherheitsplatz in Eutin: Oberleutnant Horst Winkelmann und Stabsfeldwebel Volker Wonrath.  Fotos: Michael Kuhr
1 von 2
Freuen sich auf den neuen Verkehrssicherheitsplatz in Eutin: Oberleutnant Horst Winkelmann und Stabsfeldwebel Volker Wonrath. Fotos: Michael Kuhr

Der Bund investiert rund 350.000 Euro in die gute Ausbildung der Soldaten

23-24686863_23-56998053_1386856218.JPG von
02. November 2013, 06:00 Uhr

Der Bundeswehrstandort Eutin wird weiter aufgewertet: In der Rettberg-Kaserne entsteht in diesen Tagen der erste militärische Verkehrssicherheitsplatz in Schleswig-Holstein. Kostenpunkt: rund 350.000 Euro. Vor allen Dingen wird davon künftig das Kraftfahrtausbildungszentrum Eutin profitieren.

Nach nur drei Wochen Bauzeit, so das emsige Ziel der bauausführenden Gebäudemanagement Schleswig-Holstein, soll der Platz schon am Montag, 25. November, feierlich seiner Bestimmung übergeben werden. Derzeit wird der ehemalige Exerzierplatz, der einst der Formalausbildung der Soldaten diente, aufgefräst. Dem voraus ging eine immerhin dreijährige Planungsphase.

„Jeder Soldat kann hier im Tagstraining die Ausbildung machen“, sagten Oberleutnant Horst Winkelmann, stellvertretender Leiter des Kraftfahrtausbildungszentrums Eutin, und der Spieß, Stabsfeldwebel Volker Wonrath dem OHA. Jährlich bilden allein in Eutin rund 50 Fahrlehrer etwa 600 Fahrschüler aus. Für die Arbeit auf dem neuen Verkehrssicherheitsplatz wurden bereits drei Moderatoren für die anstehenden, anspruchsvollen Trainings ausgebildet. Das wird an acht Stationen unter anderem mit Gefahrenbremsungen, Ausweichmanövern, dem Slalomfahren oder dem Fahren im Kreis angeboten. „Durch eine besondere Beschichtung wird ein Teil des Verkehrssicherheitsplatzes so präpariert, dass Gefahrenbremsungen auf eisglatter Straße zu jeder Jahreszeit möglich ist“, sagte Winkelmann. Und das mit Fahrzeugen vom Spähwagen Fennek bis hin zum einfachen Golf oder BMW.

Winkelmann und Wonrath gehen davon aus, dass der Platz auch von Polizei, Feuerwehr, THW oder Rettungsdiensten für Übungszwecke genutzt werden kann, wenn dafür die vertraglichen Grundlagen geschaffen sind.

zur Startseite

Diskutieren Sie mit.

Leserkommentare anzeigen