Bundespolizei spendet für Seemannsmission

Polizeidirektor Frank Goerke (li.) und Erster Polizeihauptkommissar Bernd Kunkel überreichen der Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission, Heike Proske, eine Spende.
Polizeidirektor Frank Goerke (li.) und Erster Polizeihauptkommissar Bernd Kunkel überreichen der Generalsekretärin der Deutschen Seemannsmission, Heike Proske, eine Spende.

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20. November 2013, 00:35 Uhr

Mitarbeiter der Bundespolizei See haben 400 Euro gesammelt und der Deutschen Seemannsmission bereitgestellt. Bei einem Besuch der Generalsekretärin der Seemannsmission, Pastorin Heike Proske, in Neustadt wurde die Spende übergeben.

Wenn deutsche oder ausländische Seeleute irgendwo auf der Welt Unterstützung brauchen, ist die Seemannsmission erste Ansprechpartnerin. Besonders bei Seeleuten, die Opfer von Überfällen oder Piraterie wurden, ist die Deutsche Seemannsmission in vielen Häfen dieser Welt mit ihren überwiegend ehrenamtlichen Mitarbeitern bereit, zu helfen, heißt es in einer Mitteilung der Bundespolizei See. Durch die Zunahme von Piratenangriffen auf Handelsschiffe sei auch die Bundespolizei See immer wieder mit dem Schicksal der Seeleute konfrontiert.

Entführung, mehrmonatige Gefangennahme sowie Folterungen und Scheinhinrichtungen stellten für alle Besatzungsangehörigen in vielen Regionen dieser Welt eine sehr ernste Bedrohung dar. Die Bundespolizei See versuche durch Präventionsarbeit in Zusammenarbeit mit deutschen Reedereien die Gefahr für Handelsschiffe vor Piratenangriffen zu reduzieren. Sollte es dennoch zu einer Entführung kommen, stünden maritime Mitarbeiter der Bundespolizei bereit, um Reeder zu unterstützen und parallel die strafrechtlichen Ermittlungen vorzunehmen.

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