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Ostholsteiner Anzeiger

23. Oktober 2017 | 01:03 Uhr

Bund macht MUS fit für die Zukunft

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Plön: 30 Millionen Euro werden bis 2020 in die Ausbildung der Marine investiert

von
erstellt am 16.Okt.2015 | 17:04 Uhr

Die Marineunteroffizierschule (MUS) Plön wird in den nächsten Jahren für die Zukunft fit gemacht. Für Investitionen in die Ausbildung der Marine hat Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen immerhin 30 Millionen Euro zugesagt. Der Neubau der Schwimmhalle für knapp acht Millionen Euro bis 2020 (der OHA berichtete) ist darin bereits enthalten.

„Das MUS-Investitionsprogramm enthält zusammen 14 Bauprojekte und wird vom Gebäudemanagement Schleswig-Holstein und dem Kompetenzzentrum Baumanagement der Bundes in Kiel abgestimmt“, sagte eine Sprecherin des Bundesamtes für Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen dem OHA. Geplant seien außerdem der Bau zwei neuer Unterkunftsgebäude und einer Aula auf dem Gelände der MUS direkt am Großen Plöner See. Die Gebäude sollen – vielleicht am Standort des abgerissenen Wirtschaftsgebäudes – bis 2022 fertiggestellt werden.

Schon im nächsten Jahr ist der Neubau einer Halle für Feldküchenfahrzeuge geplant. Der Rest des Investitionsprogramms verteilt sich auf kleines Baumaßnahmen wie diverse Umbauten einschließlich energetischer Sanierungen. „Hinzu kommen Investitionen in die technische Liegenschaftsstruktur“, sagte die Sprecherin weiter: Die IT-Netz, die Beleuchtung und die Stromversorgung. Und über die Baumaßnahmen hinaus werde jährlich rund eine Million Euro in die Instandhaltung des Gebäudebestandes investiert.

Derzeit sind Soldaten des Stammpersonals der MUS im ehemaligen Mutter-und-Kind-Kurheim untergebracht. „Der Mietvertrag für die Gebäude läuft jeweils für ein Jahr“, heißt es weiter. Aus Platzgründen seien bereits zwei Inspektionen der MUS ausgelagert – und zwar an die Marinetechnikschule in Parow und in der Nähe von Stralsund. Nach OHA-Informationen liebäugelt die MUS auch mit der Unterkunft in Putlos. Doch dort sind derzeit Flüchtlinge untergebracht.  

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