Bujendorf verspielt 3:0-Führung

Maximillian Wolczik (links) versetzt  Oliver Blank (Bujendorf).
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Maximillian Wolczik (links) versetzt Oliver Blank (Bujendorf).

Fußball-Kreisklasse C: Spielvereinigung muss sich gegen den TSV Heiligenhafen II – wie im Hinspiel – mit einem 3:3 bescheiden

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24. März 2014, 10:22 Uhr

Die Bujendorfer Spielvereinigung hat im Kampf um die Meisterschaft der C-Klasse einen kleinen Dämpfer bekommen. Trotz einer überlegenen ersten Hälfte trennt sich der Spitzenreiter nur 3:3(3:0)-Unentschieden vom den Tabellenelften TSV Heiligenhafen II. Kurios: Bereits das Hinspiel im September endete 3:3.

Das sind übrigens die einzigen beiden Unentschieden für die Bujendorfer. Schon in der ersten Halbzeit deutete sich an, dass es kein Spaziergang sein würde. Die Gäste hielten kämpferisch gut dagegen, während Bujendorf zuweilen im Spielaufbau zu statisch war. Trotzdem spielten die Gastgeber gute Chancen heraus und zwangen den Gegner zu Fehlern. Bereits nach drei Minuten gab es ein Foul nahe der Eckstoßlinie. Den folgenden Freistoß verwertete Lukas Classen zum 1:0 (3.). Das kämpferisch auf engem Raum geführte Spiel war durchaus ausgeglichen. Doch die Bujendorfer waren in ihrer Chancenverwertung konsequent. Diesmal führte ein Foul im Heiligenhafener Strafraum zu einem Elfmeter, den Tim Marckmann sicher zum 2:0 verwandelte (17.). In der 34. Minute entschied der Schiedsrichter erneut auf Strafstoß für die Gastgeber. Wieder zeigte Marckmann keine Nerven und schoss das 3:0 (34.). Heiligenhafen kam nun auch zu ihren Chancen, der Bujendorfer Schlussmann Mario Schramm war aber auf dem Posten.

In der zweiten Halbzeit schienen die Spieler sich bereits als sichere Sieger zu fühlen, doch Heiligenhafen II kämpfte sich zurück. Tim Seifert verkürzte auf 1:3 (60.). Mario Sorge gelang das 2:3 (72.). Eine Minute vor Ende der regulären Spielzeit glich Florian Vesper zum 3:3 aus (89.).

„Unsere Serie ist wieder einmal gegen Heiligenhafen gerissen. Wir haben überheblich gespielt und völlig zurecht den Ausgleich kassiert. Ich denke aber, dass dieser Dämpfer genau zum richtigen Zeitpunkt passiert ist“, sagte der Bujendorfer Trainer Andreas Pump nach dem Abpfiff.

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