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Ostholsteiner Anzeiger

17. Dezember 2017 | 05:43 Uhr

Büro in der Bahnhofstraße

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

SPD-Bürgermeisterkandidat Jörg Meyer hat jetzt in Malente einen festen Standort für seinen Wahlkampf

shz.de von
erstellt am 15.Apr.2016 | 15:53 Uhr

Er ist der einzige der vier Kandidaten im Kampf um das Malenter Bürgermeisteramt, der nicht in der Gemeinde wohnt. Sollte dies ein Nachteil sein, hofft Jörg Meyer diesen jetzt wettmachen zu können. Dafür hat der SPD-Kandidat hat in der Bahnhofstraße (Nr. 50) sein Wahlbüro eingerichtet. Unterschlupf gefunden hat der 55-jährige Finanzbeamte und Eckernförder Ratsherr in der gerade erst eröffneten „Allianz“-Agentur von René Holstein.

„Ich hatte im Internet gesehen, dass die Räumlichkeiten frei sind, aber ich kam eine Halbe Stunde zu spät“, berichtete Meyer. Er fragte den neuen Mieter, ob er die Räume als Wahlbüro mitnutzen könne. Der fragte kurzerhand bei seiner Versicherung nach und sagte dann zu. „Es ist eine Riesenerleichterung, dass ich als Auswärtiger hier präsent sein kann“, sagte Meyer. So könne er nicht nur auf der Straße Wahlkampf machen, sondern habe auch einen Ort, an den er sich für persönliche Gespräche zurückziehen könne. Dafür habe er schon viele Anfragen, verriet Meyer.

Die Resonanz auf seinen bisherigen Wahlkampf sei sehr gut, erklärte Meyer. „Ich bin positiv überrascht.“ Die Themenpalette sei sehr breit und reiche von Baumpflanzungen über die Ausweisung von Gewerbegebieten bis zu Barrierefreiheit. Am häufigsten werde er derzeit allerdings auf die gesperrte Schwentinebrücke und den Streit um deren Erneuerung angesprochen (siehe rechts). Als eine der wichtigsten Aufgaben habe sich herauskristallisiert, junge Menschen in der Gemeinde zu halten. Deren Verbundenheit zu ihrer Heimat sei zwar sehr groß, doch Studium oder Arbeitsplatz ließen sie von hier wegziehen.

Dass in der Malenter Kommunalpolitik nicht immer alle an einem Strang ziehen, ist Meyer schon klar geworden. Daher sehe er es als seine Aufgabe als Bürgermeister an, die Bürger mitzunehmen und auch die Politik zu überzeugen. Denn die Kommunalpolitiker seien schließlich von den Bürgern gewählt.

Eines beeilt sich Meyer klarzustellen: Sollte er tatsächlich als Chef ins Malenter Rathaus einziehen, will er auch schnellstmöglich seinen Wohnsitz ins Kneippheilbad verlegen. „Ich bin nicht gekommen, um die Gemeinde Malente zu verwalten, sondern ich möchte etwas bewegen.“ Dafür trete er an.

> Das Wahlbüro von Jörg Meyer ist donnerstags bis sonntags von 9 bis 13 Uhr und von 15 bis 18 Uhr oder nach Terminvereinbarung besetzt. Jörg Meyer ist unter Telefon 0172/4530713 oder per E-Mail an kontakt@joerg-meyer-malente.de zu erreichen. Im Internet ist seine Seite unter der Adresse www.joerg-meyer-malente.de zu erreichen.

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