Bürgermeister Koch reißt der Geduldsfaden

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31. Oktober 2014, 11:23 Uhr

„Es reicht! Wer glaubt, dass meine Geduld grenzenlos ist, der hat sich getäuscht.“ Mit diesen Worten forderte Bürgermeister Michael Koch in der Sitzung der Gemeindevertretung im Kursaal eine Rückkehr zu einem zivilen Umgangston im Umgang mit der Verwaltung.

In seiner Erklärung „in eigener Sache“ zielte Koch namentlich auf einen Bürger, der regelmäßig in Einwohnerfragestunden zu verschiedenen Themen das Wort ergreift und meist mit besserwisserischer Gewissheit Auskünfte verlangt. In jüngster Zeit seien dabei und im Nachgang auch in Briefen an die Fraktionen und Bürger Ausdrücke verwendet worden, die „das Maß dessen übersteigen, was bei politischen Fragen von Einwohnern hinzunehmen ist“, sagte Koch. Wörtlich weiter: „Der Bürgermeister und die Verwaltung sind kein Freiwild für Beleidigungen und Beschimpfungen. Irgendwann kommt der Punkt, wo wir das alles nicht mehr herunterschlucken, sondern erwidern. Dann muss derjenige mit rechtlichen Schritten rechnen.“

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