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Bürgermeister dankte der Feuerwehr für Bescheidenheit

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

von
erstellt am 15.Jan.2014 | 00:33 Uhr

Lob erntete die Freiwillige Feuerwehr Liensfeld-Kiekbusch in ihrer Jahresversammlung von Bürgermeister Mario Schmidt für Vernunft und Bescheidenheit: Nach der Ausmusterung ihres Fahrzeuges hätten die Liensfelder angesichts der gemeindlichen Haushaltslage kein neues Fahrzeug gefordert, sondern sich mit einem 21 Jahre alten Fahrzeug aus dem Kreis Pinneberg zufrieden gegeben.

Das Auto sei in unzähligen Arbeitsstunden in Eigenleistung in ein modernes und schlagkräftiges Einsatzfahrzeug mit 1200 Litern Wasser an Bord umgerüstet worden. Mario Schmidt dankte besonders den beiden „Hauptmonteuren“ Karl-Heinz „Kalle“ Mielke und Heinz Schumacher jeweils mit einem „Liensfelder Gedeck“ (eine Mettwurst und eine Flasche Kümmel).

In Anwesenheit von 27 Aktiven und sechs Ehrenmitgliedern lobten Max Plieske als stellvertretender Bürgervorsteher, Frank Struve vom Schützenverein, Dorfvorsteherin Sarah Runge und Sparclub-Vorsitzende Katja Martin die gute Kameradschaft und gute Zusammenarbeit mit der Wehr. Polizeihauptmeister Thomas Gerber bescheinigte den Feuerwehrleuten eine professionelle Arbeit.

Der Gemeindewehrführer Andreas Riemke übte Kritik: Bei der Herbstübung der Gemeindewehr habe der Aufbau einer Wasserversorgung über eine lange Strecke deutlich zu lange gedauert. Die Mängel seien erkannt und würden durch weitere Übungen abgestellt.

Wehrführer Thomas Ehlers berichtete von neun kleineren Einsätzen im Jahr 2013. Daneben seien von den 31 Aktiven und neun Ehrenmitgliedern 42 Dienste mit insgesamt 3174 Stunden abgehalten und auf Kreisebene 26 Fortbildungslehrgänge absolviert worden.

Einstimmig wurden Gerätewart Matthias „Howard“ Musfeldt und Atemschutzgerätewart Florian „Floh“ Hilger in ihrem Ämtern bestätigt. Zu Oberfeuerwehrmännern wurden Volker Fritz Martin, Matthias Musfeldt, Paul Kallmeyer und Jens Ehlers befördert. Hauptfeuerwehrmann 2 Sterne wurde Olaf Simon. Florian Hilger und Dirk Tams gehören der Wehr zehn Jahre, Hennig Wülfken 40 Jahre und Ernst-August Stöver 60 Jahre an. Dominik Rohmann und André Schumacher traten der Wehr bei, Johanna Faye Martin wurde aus der Jugendwehr übernommen.

Heinz Schumacher und Günter Stöver erhielten im Namen aller ansässigen Vereine je einen Präsentkorb für ihren unermüdlichen Einsatz bei der Pflege der Ortschaft vom Bolzplatz über das Bushaltehäuschen, Spielplatz, Teich, Außenanlagen und Gedenkstein zu allen Jahreszeiten.

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