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Bürgerentscheid: Grüne hoffen auf Befriedung und Signalwirkung

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Egal, wie es am kommenden Sonntag, 19. Januar, ausgeht: Schon jetzt bewerten die Malenter Grünen den Bürgerentscheid zur Schulfusion zwischen Malente und Hutzfeld als „großen Erfolg“. Die Initiatoren hätten die Abstimmung, die für die Politik verbindlich sei, erst vor dem Verwaltungsgericht in Schleswig erstreiten müssen, erklärte Grünen-Fraktionschefin Dagmar Nöh-Schüren. CDU, SPD und FDP seien dagegen gewesen, die Bürger überhaupt zu diesem Thema zu befragen.

In der Sache habe die Frage der von der Politik gewollten Fusion zu viel Unruhe, Verunsicherung und Streit in der Gemeinde geführt. Die Schulpolitik treffe den Nerv der Menschen vor Ort. Doch Dagmar Nöh-Schüren glaubt an die positive Wirkung der Abstimmung: „Eins steht aber fest, nach diesem Bürgerentscheid tritt eine Befriedung ein, es sind dann die Malenter selbst, die über die Zukunft unserer Schule und unseren derzeitigen und zukünftigen Schüler entschieden haben.“

Darüber hinaus hoffen die Grünen auf eine Signalwirkung des Bürgerentscheids für die demokratische Kultur: „Der nun durchgesetzte Bürgerentscheid führt vielleicht auch ein Stück weit zu mehr Einfluss der Bürger auf die Politik und ist eine Chance gegen Politikverdrossenheit.“ Wenn viele ihr Abstimmungsrecht in dieser Frage wahrnähmen, übernähmen sie die Verantwortung für ihre eigene Heimat. Vielleicht, so Dagmar Nöh-Schüren, überließen in Zukunft auch Eltern und Schüler den „Dinosauriern“ nicht mehr das Politikfeld kommunale Gemeinde- und Schulpolitik. „Fakt ist: Die Mehrheit der Gemeindevertreter in der Gemeinde Malente sind in der Opa- und Oma-Generation und älter. “

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erstellt am 16.Jan.2014 | 00:31 Uhr

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