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Ostholsteiner Anzeiger

20. Oktober 2017 | 09:53 Uhr

Bürgerbüro mit Hightech-Wartesaal

vom
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Die Service-Zentrale der Stadtverwaltung ist ins Rathaus zurückgekehrt / Renovierte Räume und ein modernes Personenaufrufsystem

shz.de von
erstellt am 21.Dez.2013 | 00:33 Uhr

Nach zwei Monaten Umbauzeit ist das Bürgerbüro aus dem Bauamt ins Rathaus zurückgekehrt – „rechtzeitig vor Weihnachten“, wie Fachdienstleiterin Julia Lunau gestern zur offiziellen Eröffnung feststellte. Die fünf Mitarbeiterinnen – eine mehr als bisher – haben helle Räume mit neuem Zuschnitt bekommen sowie auch neue Möbel, darunter per Knopfdruck höhenverstellbare Schreibtische.

Für die Besucher des Bürgerbüros ist neu, dass sie nicht mehr direkt im Büro warten dürfen, bis sie drankommen, sondern ein Warteraum mit einem modernen Personenaufrufsystem zur Verfügung steht. „Damit ist vor allem der Datenschutz besser gewährleistet“, sagt Teamleiterin Claudia Mohns, nun gebe es kein wartendes Publikum mehr, das persönliche Belange mitbekommt. Und je nach Gegebenheit oder auf Wunsch steht auch ein separater Raum zur Verfügung, in dem Angelegenheiten „unter Ausschluss der Öffentlichkeit“ bearbeitet werden können.

Besucher müssen sich künftig, bevor sie das eigentliche Bürgerbüro betreten, an einem Bildschirm ein Ticket mit einer Nummer drucken lassen. Die voraussichtliche Wartezeit wird auf einem weiteren Bildschirm angezeigt. Wer mag, kann sich für den selben Tag auch einen späteren Termin reservieren lassen.

Die Zettel mit den Wartenummern bieten einen weiteren Service: Einen QR-Code. Den lässt sich, wie der IT-Koordinator Volker Hein erläutert, mit einem Smartphone scannen. Das Telefon wird dann die jeweils noch verbleibende Wartezeit anzeigen. Die kann mit Erledigungen in der Stadt oder auch einer Tasse Kaffee in der nahen Gastronomie überbrückt werden. Außerdem sind auch längerfristige Terminreservierungen über die Internetseite der Stadt (www.
eutin.de) möglich.

Das neue Wartesystem ist noch gewöhnungsbedürftig, haben die Mitarbeiterinnen des Bürgerbüros bereits festgestellt: Etwa sieben von zehn Besuchern öffnen, wie bisher üblich, erst einmal die Bürotür. „Aber alle haben verständnisvoll reagiert, wenn wir ihnen gesagt haben, dass sie erst eine Nummer ,ziehen‘ müssen“, hat Claudia Mohns beobachtet.

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